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Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?

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  • Mr. Blue
    antwortet
    Zitat von SecretEye
    Edit: @lucci09: oO Also heutzutage wird in den USA doch nur noch schmerzlos hingerichtet. Und Galgen mal ganz bestimmt nicht, oder?
    Es gibt den Stuhl nur noch in Nevada, wenn mich nicht alles täuscht. Aber ansonsten wird in allen Staaten, in denen die Todesstrafe eine Strafe ist, die Giftspritze verwendet.
    Und das in china ist selbst für mich nicht ganz human, denn dort wird man zT noch mit der Peitsche tot geschlagen, bzw. es gibt auch die Strafe, dass man ein paar STOCHSCHLÄGE erhält, bei denen man zwar nicht sofort stirbt, aber nach ein paar Tagen meistens an den inneren verletzungen verendet, denn es ist dort nicht zugelassen, dass dir hinterher ein Arzt hilft...
    Aber wenn ich von Todesstrafe spreche, dann rede ich von den USA, dort ist die Todesstrafe zwar umstritten, aber wenigstens human...



    durch diese Strafe "lernt" er daraus!
    da wäre ich nicht so sicher
    Das mit dem draus lernen hab ich auch in Gänsefüschen geschrieben, da ich mir schon bewusst bin, dass ein Toter nichts mehr lernen kann, aber wenn er nicht ordentlich bestraft wird, lernt er auch nicht draus...

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  • SecretEye
    antwortet
    bist ja ziemlich gut informiert, Mr. Blue.

    Viele von diesen Mördern sind aber geistig so weg getreten, dass sie es gar nicht lernen können...
    Und dieses Entschuldigung sagen macht die Sache wie eben schon gesagt auch nicht besser. Selbst wenn es dem Mörder wirklich leit tut.


    Und was diese Strafzeit betrifft: Jo, die sollte wiklich verkürzt werden. 20 Jahre sind doch sehr viel

    Edit: @lucci09: oO Also heutzutage wird in den USA doch nur noch schmerzlos hingerichtet. Und Galgen mal ganz bestimmt nicht, oder?
    Zuletzt geändert von SecretEye; 09.02.2006, 17:49.

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  • lucci90
    antwortet
    ich bin auch für todesstrafe. aber sollte nur mörder damit bestrafen. wen man bedenkt wie viele mörder nach der freilassung wieder angefangen haben zu töten.
    aber @ blue
    es wird nicht immer so hingerichtet. meistens erhängen und erschießen denke ich mal. in der usa gibt es auch vergaßung(haben sie mit einem massenmörder gemacht) und elektroschock. in china oder türkei macht man galgen oder nackenschuss

    durch diese Strafe "lernt" er daraus!
    da wäre ich nicht so sicher


    Und zudem ist die Todesstrafe absolut schmerzfrei
    ich weiß nicht ob aufhängen schmerzfrei ist. am schlimmsten ist sicher die angst vor dem tod
    Zuletzt geändert von lucci90; 09.02.2006, 17:49.

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  • Mr. Blue
    antwortet
    Zitat von Nefarius
    Nun gibt es aber auch (wenn auch selten) Menschen die ihre Tat bereuen und so noch eine Chance bekommen.
    Wenn sie ihre Taten bereuen, werden sie, solange sie das rechtzeitig tun, vermildert bestraft, also wenn ein Täter sich vor Gericht ERNSTHAFT für seine tat entschuldigt, und er es auch ernst meint, dann wird meinstens von der Todesstrafe abgesehen. Und wenn er es im Todestrakt bereut, dann ist er selber schuld, er hat ja auch beim Mord keinen Unterschied gemacht, ob sein Opfer nun sterben wollte, oder nicht, sondern hat einfach ein Leben ausgelöscht. Dann ist es wäre doch nicht fair, dass er leben darf, wenn er nur mal "Entschuldigung" sagt, aber sein Opfer ist doch schon tot, was würde man sich da als Angehöriger denken? Der darf morden, wird dann vllt. nach 10 Jahren begnadigt und mein Sohn/Vater/... ist tot und wird davon auch nicht mehr lebendig....

    @ Wenthoff: Gefängnis ist schlimm genug, dass stimmt, aber Strafe muss sein, denn wenn er nicht ordentlich bestraft wird, wird er sich beim nächsten mal denken, dass er ja schon einmal davon gekommen ist, also kann er es ruhig wieder machen...ohne Strafe wird ein Mörder nichts lernen.

    Nochmal @ Nefarius:
    Wawrum sollte Henker keine normale Arbeit sein? Jeder ist für etwas gut und wenn keiner da wäre, der die Todesstrafe ausführen würde, würden heute zigtausend Mörder umherlaufen...Für mich ist Henker ein Job wie jeder andere auch...
    Und außerdem werden heutzutage in den USA DREI Henker pro "Sitzung" verwendet, jeder hat drei Knöpfe vor sich, also 9 Knöpfe für 3 Stationen des Todes, und es ist jeweils nur einer der 3 Knöpfe aktiv, sodass keiner weiß, welcher Henker das jeweilige Mittel freigeschaltet hat.
    Und zudem ist die Todesstrafe absolut schmerzfrei, zuerst wird man betäubt (wie auch bei jeder Operation), dann kommt eine Kochsalzlösung in den Körper und eine dritte Substanz lässt die Muskeln erschlaffen, womit die Zunge in den Gaumen fällt und der Sträfling "erstickt", aber da er schon in der Narkose liegt, bekommt er davon nichts mit. Das einzig schlimme an der Todesstrafe sind somit die 20 Jahre, die ein Häfftling durchschnittlich zuerst absitzen muss, diese Zeit sollte verkürzt werden, dass stimmt...

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  • SecretEye
    antwortet
    @Wenthoff: Wieso das denn? Zu viel oder zu wenig?

    @Nefarius: Nein, weil ja noch nicht von einem Richter entschieden wurde, dass er die Todesstrafe erhält... Selbst wenn das sowieso passiert, hast du nicht das recht dem Täter inoffiziell seine Strafe frühzeitig zu geben.

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  • Wenthoff
    antwortet
    Also ich bin ansolut gegen die Todesstrafe. Eingesperrt ist schlimm genug. Außerdem ist das unverantwortlich, ich meine wenn man jemanden das antun würde wofür er bestraft wird, das is doch dann mehr als ungerecht.

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  • Nefarius
    antwortet
    Wenn jemand beispielsweise einen Kumpelm von dir die Kehle durchschneidet, hast du dann das Recht dasselbe mit demjenigen zu machen?

    €dit:
    Zum Thema Arbeit: Das ist das gleiche wie mit den Henkern. Töten als Arbeit
    Zuletzt geändert von Nefarius; 09.02.2006, 16:29.

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  • SecretEye
    antwortet
    Du findest es also ok, dass jemand, der einen anderen umgebracht hat, selber noch weiter leben darf?
    Und natürlich wär es dann eine Arbeit... Der, der den Mörder umbringt, handelt ja nur nach Gesetz.

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  • Nefarius
    antwortet
    Ich stimme SecretEye zu, ich bin für die Todesstrafe, den wenn ein Mensch ein Leben zerstört hat, warum soll es ihm dann bessser ergehn? Er durch diese Strafe "lernt" er daraus!
    Wie kann man aus dem eigenen Tod etwas lernen ?

    Und auch wenn ich mich selber in einen Mörder versetzte, der gerade lebenslänglich erhalten hat: erstens fällt er der Staatskasse nicht in die Tasche (rechne mal nach, was ein Häfftlich am Tag kostet) und zweitens würd ich dann auch nicht unbedingt mehr leben wollen, also den Rest meines Lebens in einer zelle zu verbringen, weil ich es dann nicht anders verdient hätte. Dann würde ich mich selber umbringen, was im endeffekt auf das gleiche hinausläuft wie die Todesstrafe.
    Nun gibt es aber auch (wenn auch selten) Menschen die ihre Tat bereuen und so noch eine Chance bekommen.
    Wenn du dich umbringen würdest , muss das ja bei anderen nicht sein

    Hier muss man immer einen Unterschied machen zwischen dem, der gemordet hat und dem, der das als Arbeit tut, sonst würde auch jeder richter hinter Gitter müssen, wenn er einen angeklagten verknackt und so weiter...
    Töten ist eine Arbeit? Ist töten nicht auch töten wenn man es als "Arbeit" tut?
    Wenn ein Richter jemanden verurteilt dann tut er das nach dem Gesetz , ergo er handelt
    nach einem vorgegebenen Schema das dann eben die entsprechende Strafe vorsieht. Dadurch hat er ja nur das Maß der Bestrafung bestimmt.

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  • Mr. Blue
    antwortet
    Ich stimme SecretEye zu, ich bin für die Todesstrafe, den wenn ein Mensch ein Leben zerstört hat, warum soll es ihm dann bessser ergehn? Er durch diese Strafe "lernt" er daraus!
    Wobei man unterscheiden muss, denn wenn nur Aussage gegen aussage steht, wird auch oft TS geurteilt, selbst wenn der Angeklagte nicht unbedingt schuld ist...bei solchen würde eine Gefängnisstrafe reichen.
    Und auch wenn ich mich selber in einen Mörder versetzte, der gerade lebenslänglich erhalten hat: erstens fällt er der Staatskasse nicht in die Tasche (rechne mal nach, was ein Häfftlich am Tag kostet) und zweitens würd ich dann auch nicht unbedingt mehr leben wollen, also den Rest meines Lebens in einer zelle zu verbringen, weil ich es dann nicht anders verdient hätte. Dann würde ich mich selber umbringen, was im endeffekt auf das gleiche hinausläuft wie die Todesstrafe.
    Zitat von Nefarius
    Und noch etwas, wird derjenige der den Schalter der Tötungsmaschine betätigt dadurch nicht selbst zum Mörder?!
    Hier muss man immer einen Unterschied machen zwischen dem, der gemordet hat und dem, der das als Arbeit tut, sonst würde auch jeder richter hinter Gitter müssen, wenn er einen angeklagten verknackt und so weiter...

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  • SecretEye
    antwortet
    Meiner Meinung nach nicht, da es einen guten Grund hat ihn zu töten. Oder ums etwas anders zu sagen: Es wär dann legitim

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  • Nefarius
    antwortet
    Ist das töten eines Verbrechers nicht genauso ein Mord?

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  • SecretEye
    antwortet
    Also ich finde die Todesstrafe ok. All diese Perversen und was weiß ich können ruhig abkratzen... Was bringt es denn wenn sie für 5 Jahre im Knast waren und dann wieder rauskommen? Erstens ändern sie sich dadurch bestimmt nicht zweitens sieht das ja so aus, als ob die Jahre im Gefängnis das ausgleichen sollen. Wenn jemandem das Leben genommen wurde, soll der Mörder auch mit dem Leben bezahlen. So seh ich das.
    Übrigens wird niemand auf Lebenslänglich eingesperrt. Zumindest in Deutschland nicht, soweit ich weiß. Und selbst wenn, dann hat er doch auch nichts davon, er kostet nur noch Geld... Da haben sogar mehrere was von seinem Tod.

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  • Nefarius
    hat eine Umfrage erstellt Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?.

    Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?

    24
    JA
    4167%
    10
    NEIN
    5833%
    14

    Die Umfrage ist abgelaufen.

    Mich würde eure Meinung zu folgendem Thema interessieren:

    Die Todesstrafe

    Ist sie ein legitimes Rechtsmittel oder eine ungerechte Bestrafung?

    Ich würde sagen , niemand hat den Tod verdient , egal was die Person getan hat.
    Natürlich sind manche Verbrechen abscheulich und widerwärtig , dennoch
    hat jeder eine Chance bzw. ein anderes Leben verdient.

    Ich bin demnach dagegen. Ich denke dass es reicht die betreffenden Personen für den Rest ihres Lebens wegzusperren , und sie für die Gesellschaft arbeiten zu lassen.

    Und noch etwas, wird derjenige der den Schalter der Tötungsmaschine betätigt dadurch nicht selbst zum Mörder?!
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