AW: Das Weltall
Ist schon krass, wie du dich mit dem Thema auskennst. Ich habe da nur sehr begrenztes wissen. ^^
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Unser Universum fällt definitiv nicht zusammen, sondern dehnt sich immer weiter aus und das mit zunehmender Geschwindigkeit, dank einer Kraft, die man in der Physik "Dunkle Energie" nennt. Für diese Energie wird afaik die Vakuumfluktuation als Ursache vermutet oder/und virtuelle Partikel, die kurz auftauchen/"entstehen" und dann wieder verschwinden. Aus diesem Grund zweifel ich auch an, dass es ein früheres Universum gab, das in sich zusammen fiel und daraus unseres wurde. Wahrscheinlicher ist es da wohl eher, dass zwei Universe mitteinander kollidiert sind und daraus unser Universum entstand, glaubt man der Multiversen-These, in der die Welt aus 13 * 10^500 Membranen besteht, die alle jeweils ein Universum für sich im selben Raum zur selben Zeit sind oder der Theorie, in der unser Universum eigentlich 2-Dimensional (auch als holografisches Prinzip bekannt << Link zu Wiki >> sein soll.Zuletzt geändert von Medusa; 18.09.2013, 16:20.
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Wenn man der Theorie des in sich zusammenfallenden Universums glaubt, ist die frage ja beantwortet. Aber warum gibt es so einen Zyklus?
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"Was war vor dem Urknall?" ist gleichzusetzen mit "Was ist Nördlicher als der Nordpol?".
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Kein Beitrag einer wissenschaftlichen Webseite aber für zwischendurch ganz in Ordnng.
http://www.n-tv.de/wissen/Was-war-vo...e10724221.html
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Wäre cool wenn du den Artikel findest, würde ihn gerne mal lesen.
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Stimmt.Zitat von Sgt. Rho Beitrag anzeigenDer rand des sichtbaren Universums ist 43,5 milliarden Lichtjahre entfernt, nicht 13,8. Das Licht hat zwar 13.8 mrd jahre gebraucht, aber man muss die Expansion mit einberechnen.
Ich hab da mal ´nen interessanten Artikel über den Vorgang der Urknall Theorie gefunden. Muss ich mal raussuchen. Der Autor beschriebn den Vorgang relativ komplex und teils sehr weit rausgeholt, war aber ziemlich interessant zu lesen.
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Achso, du meinst ein anderes Universum! Ich dachte du meinst unseres.Zitat von Medusa Beitrag anzeigenAndere physikalische Regeln ist ein Themengebiet, das die String Theorie und die damit verbundenen Multiversen Thesen aneckt. Das überall in unserem Universum die gleichen Gesetze gelten, ist offensichtlich. Doch wer kann sagen, wie diese in einem anderen Universum aussehen würden? Die Antwort ist jenseits der derzeitigen menschlichen Erfahrungen.
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Der rand des sichtbaren Universums ist 43,5 milliarden Lichtjahre entfernt, nicht 13,8. Das Licht hat zwar 13.8 mrd jahre gebraucht, aber man muss die Expansion mit einberechnen.
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Die Urknall Theorie wird immer wieder, zumindest in der Form wie sie aktuell ist, angezweifelt. Dass es den Urknall gab ist relativ klar, aber die Messungen sind viel zu ungenau für eine genaue Angabe oder dem Ablauf. Es wird ja mittlerweile angenommen, dass der Urknall eventuell nur ein kleiner Teil des Prozesses war, wie er entstand etc.
Zitat von Dean Beitrag anzeigenAndere Physikalische Regeln? Ich dachte die sind im Universum überall gleich? Ganz blödes Beispiel, die Formel Kraft=Masse*Geschwindigkeit gilt auch auf dem Mond.
Ich gehe davon aus, dass anderes Leben, nicht unbedingt auf Kohlenstoff basieren muss, aber an die physikalischen Größe wird es sich auch halten.
Auf andere Universen oder simple gesagt, darauf bezogen, wie es eben ohne dem, das was wir als Universum kennen, entstanden wäre. Wenn man einfach ein paar Punkte weiter denkt. Es hat ja irgendwo seinen Urspung. Ich spreche ja nicht auf die chemischen Aspekte an, sondern auf das Verhalten in dem Raum und auf andere Räume bezogen.
Genau darauf bezogen meine ich es ja. Wir haben keine Vorstellung und Anhaltspunkte für die Entfernungen, es sind eben nur Zahlen. Es wird nur vom "absolvierbarem" Universum gesprochen, dem Teil, dessen Licht bis zur Erde reicht. Das Universum dehnt sich aus, wir haben aber kein Ende oder Anhaltspunkt, an dem wir das gesamte Messen können, sondern nur den Teil, den wir sehen können, eben diese 13,7 Milliarden Lichtjahre. Alles da hinter ist derzeitig angenommen, noch lange nicht das Ende. Selbstverständlich. Und davon ausgegangen, kennt man auch die Ausmaße des Urknalls nicht, und den Prozess. Es ist aktuell auch möglich, dass es nur ein Teil dessen war, was wir als Urknall verstehen. Sprich ein Teil eines Prozesses.Zitat von MedusaErwiesen ist nicht nur der Big-Bang, sondern auch das sich das Universum ausdehnt und der sichtbare Teil unseres Universums bis etwa 13,7 Mrd Lichtjahre von hier reicht. Dein Beispiel macht keinen Sinn, OG. Nicht im Bezug zu diesem Thema.
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Andere physikalische Regeln ist ein Themengebiet, das die String Theorie und die damit verbundenen Multiversen Thesen aneckt. Das überall in unserem Universum die gleichen Gesetze gelten, ist offensichtlich. Doch wer kann sagen, wie diese in einem anderen Universum aussehen würden? Die Antwort ist jenseits der derzeitigen menschlichen Erfahrungen.Zitat von Dean Beitrag anzeigenAndere Physikalische Regeln? Ich dachte die sind im Universum überall gleich?
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Andere Physikalische Regeln? Ich dachte die sind im Universum überall gleich? Ganz blödes Beispiel, die Formel Kraft=Masse*Geschwindigkeit gilt auch auf dem Mond.
Ich gehe davon aus, dass anderes Leben, nicht unbedingt auf Kohlenstoff basieren muss, aber an die physikalischen Größe wird es sich auch halten.
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Die Urknall-Theorie ist handfest erwiesen und steht alles andere als auf der Kippe. Das Größe und Entfernungen jetzt unvorstellbar sind, daran zweifelt niemand, doch vor etwas mehr als 13 Mrd Jahren war das Universum vielleicht nur doppelt so groß, wie unsere Milchstraße heute. Erwiesen ist nicht nur der Big-Bang, sondern auch das sich das Universum ausdehnt und der sichtbare Teil unseres Universums bis etwa 13,7 Mrd Lichtjahre von hier reicht. Dein Beispiel macht keinen Sinn, OG. Nicht im Bezug zu diesem Thema.
Was meinst du mit keinen Anhaltspunkt? Keinen Anhaltspunkt von was?
Warum alles entstanden ist? Warum gerade unsere physikalischen Gestzmäßigkeiten? Könnte nicht Leben auch unter anderen Bedingungen entstehen? Unsere physikalischen Gesetze sind kein Beleg dafür, dass es die einzigsten Umstände sind, unter den Leben auf einigen wenigen Planeten entstehen kann. Wer kann schon sagen, ob andere physikalische Regeln nicht auch Leben produzieren würden? Es würde nur anders aussehen. Und was willst du mit Quantenphilosophie? Erleutere bitte deinen Ansatzpunkt zum Thema Sturkut und Tod.
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Wenn man es mal wirklich philosophisch und nicht wissenschaftlich betrachtet, ist die Tatsache doch absurt, dass wir einfach "da" sind. Oder das so etwas überhaupt zu stande gekommen ist. Ich meine selbst die Urknall-Theorie steht noch auf der Kippe. Einfach wegen der Größe. Die Entfernungen sind unvorstellbar und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist ähnlich wie mit Wolken. Man kann die Entfernung nicht einschätzen, da es keinen Anhaltspunkt gibt. Guck man auf die nächste Windkraftanlage und erkennt, dass Wolken bei der Umdrehung des Rotors ein paar Blätter verdecken, realisiert man, dass die Wolken nicht mal 100 Meter über den Boden schweben. Oder eben auch Kilometer über dem Erdboden, wenn wir in einem Flugzeug sitzen.
Beim All haben wir keinen Anhaltspunkt. Es wird wissenschaftlich gesprochen, vom Prinzip her ist es nicht mal 0,0000001% von dem, was es gibt.
Wenn wir bei der Urknall-Theorie bleiben, stellt sich dabei auch die simple Frage "Warum?" und warum sind gerade diese physikalischen Gesetze entstanden? Das sind ja die Oberflächlichen Fragen. Es geht ja noch mit Quanten-Physik und Quanten-Philosophie weiter und ganz schnell ist man beim Thema Struktur und Tod. Vom "weiten" betrachtet ist die Erde auch nur in einer Wolke aus "Staub". Finden wir etwas ähnliches auch, wenn wir milliardenfach vergrößert in unserem Teppich gucken? Das "Atom" ist ja schon lange nicht mehr das kleinste Teil
Zuletzt geändert von Overgeneral; 15.09.2013, 03:50.
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Der Punkt ist, bei der Singularität vor dem Big Bang versagt unser Verständnis von Kausalität. Und es ist höchst unwahrscheinlich, dass diese Frage mit einem Schöpfer beantwortet werden kann.
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