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Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

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  • MCM/TCO
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Es ist echt faszinierend, wie von der dem Thema: "Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?" der Übergang in unser Schulsystem gefunden wird.

    Daher wäre meine Empfehlung des Abends: Back2Topic!

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  • Selfy
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Zitat von Conquers Beitrag anzeigen
    Was ich an unserem System kritisiere ist, dass wir in Niedersachsen nur noch 12 Jahre aufs Gymnasium gehen. Unser Stundenplan ist sehr voll und es wird stressig. Die Lehrer müssen uns den kompletten Stoff beibringen, weil alles im Zentralabi abgefragt werden kann. Nicht wie früher, wo die Lehrer es nachdem zusammengestellt haben, was die Schüler auch im Unterricht geschafft haben, des weiteren haben wir auch noch 5 Prüfungsfächer im Gegensatz zu früher, wo man nur 4 hatte. Das passt nicht zusammen, ein Jahr weniger, aber mehr Prüfungsfächer.
    Same here. Ich hab mein Abi 2008 in MV gemacht und hatte ja auch nur noch 12 Jahre.

    Das mit Stutgart21 ist doch wohl das Letzte. Jetzt sind wir da angekommen, dass Demonstrationen mit Gewalt niedergeschlagen werden. Sauber! Ich hasse diesen Spruch, aber da soll man sich noch mal drüber wundern, dass überall A.C.A.B. rangesprayt wird... In meinen Augen ist das, was da abgelaufen ist, ein Verbrechen und hat nichts mehr mit Staatsgewalt zu tun. Und als ich gesehen habe, wie dieser Baum dort weggesägt wurde, hat mich das schon iwie berührt und es war dieses typische Bild von der Zerstörung der Natur durch den Menschen.
    Langsam muss die Regierung richtig einen auf den Sack bekommen.
    Das mit Hartz IV ist doch das nächste hüpfende Komma. Um 5€ erhöht... Die Politiker? Erhöhen ihre Diäten mal eben um ein paar 100€ und haben dabei schon ein paar Tausend in der Tasche. Ich werd echt bald zum Anarchisten, wenn das so weiter geht.

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  • Dean
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Zitat von Paka
    Oft wird ja zitiert immer mehr Schulabgänger seien zu dumm, aber warum fragt man sich denn nicht nach dem Grund? Weil das Schulsystem alles andere als pralle ist. Diese Dreiteilung fördert Verlierer und erhöht den Leistungsdruck und damit auch die oben genannten psychischen Probleme. Haben wir uns nicht schon alle mal gefragt, was die wahren Ursachen von Amokläufen sind?
    Ein weiterer Punkt ist, hierzulande ist Bildung zu sehr vom Einkommen der Eltern abhängig.
    Also gegen die Dreiteilung habe ich nichts. Ich finde es besser, als Gesamtschulen. Da liegt meiner Meinung auch nicht das Problem. Das Problem ist, dass zB Hauptschulen ein schlechten Ruf angehängt bekommen haben: "Alles looser da! Die werden so wie so nichts!" Obwohl dort auch begabte Schüler sind. Dort gehen dann eher die praktischen Menschen hin, als die Theoretiker. Die gehen aufs Gymnasium. Dieser Ruf muss gekippt werden, sodass Firmen auch vermehrt wieder Schüler von der Hauptschule einstellen und das diese Schüler auch gefordert werden von kompetenten Lehrern. Nicht von solchen die die Schüler noch weiter runter ziehen.

    Was ich an unserem System kritisiere ist, dass wir in Niedersachsen nur noch 12 Jahre aufs Gymnasium gehen. Unser Stundenplan ist sehr voll und es wird stressig. Die Lehrer müssen uns den kompletten Stoff beibringen, weil alles im Zentralabi abgefragt werden kann. Nicht wie früher, wo die Lehrer es nachdem zusammengestellt haben, was die Schüler auch im Unterricht geschafft haben, des weiteren haben wir auch noch 5 Prüfungsfächer im Gegensatz zu früher, wo man nur 4 hatte. Das passt nicht zusammen, ein Jahr weniger, aber mehr Prüfungsfächer.

    Sorry für OT, aber das musste ich schreiben.
    Zuletzt geändert von Dean; 01.10.2010, 19:44.

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Es geht gar nicht um arbeiten können oder wollen, es geht eher vorangig um gerechte Entlohnung. Ich kann mir gut vorstellen, wenn man für eine Arbeit nur geringfügig mehr bekommt, als vorher als Arbeitsloser, man diese nicht annimmt, einfach weil es keine Verbesserung darstellt. Arbeit muss sich lohnen.

    Nicht zu vergessen die vielen Aufstocker. Ein Großteil der H4 Empfänger sind Menschen in Vollzeitjobs, deren Geld trotzdem nicht zum Überleben reicht.

    Auch frage ich mich, warum lernt man etwas, um danach damit keinen Job zu finden? Man kann nicht von den Leuten erwarten hundertmal umzuschulen oder fünfmal im Jahr umzuziehen.
    Diese viel gepriesene Flexibilität macht die Leute kaputt, zusammen mit dem Leistungsdruck fördert es psychische und körperliche Erkrankungen, die dann wieder die Kassen belasten. Wenn ich sehe, dass bereits Azubis unbezahlte Überstunden leisten müssen, anstatt dafür 2 Leute einzustellen, grauts mir.

    Oft wird ja zitiert immer mehr Schulabgänger seien zu dumm, aber warum fragt man sich denn nicht nach dem Grund? Weil das Schulsystem alles andere als pralle ist. Diese Dreiteilung fördert Verlierer und erhöht den Leistungsdruck und damit auch die oben genannten psychischen Probleme. Haben wir uns nicht schon alle mal gefragt, was die wahren Ursachen von Amokläufen sind?
    Ein weiterer Punkt ist, hierzulande ist Bildung zu sehr vom Einkommen der Eltern abhängig.
    Zuletzt geändert von Tupolew TU-154; 01.10.2010, 19:10.

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  • Nasomator
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Ich halte die Pauschalisierungen von Arbeitslosen als faule Säcke generell unangebracht, sicher gibt es solche, das sind aber die wenigsten. Ein Teil ist z.b. über 50 und wird meist als zu alt angesehen, solche werden auch nicht mehr vom Bund genommen.

    Ansonsten muss ich ebenfalls sagen, dass die FDP eine Klientelpartei und für mich absolut unwählbar ist.
    Wen Du wählst oder nicht oder für wählbar hälst oder nicht, ist ja deine Sache. Ich werd mich hüten, dir da zu widersprechen. Fairer Weise geb ich aber an dieser Stelle mal zu, dass ich mit vielem, was die FDP in der letzten Zeit abgezogen hat, absolut nicht einverstanden bin.

    Was deine Einschätzung der Arbeitslosen angeht, die kann ich gar nicht mit dir teilen. Ich glaube die wenigsten haben echte Probleme einen Job zu finden, wenn sie wollen und die meisten könnten arbeiten. Aber auch mir tun all die wirklich armen Seelen leid, die alles tun und trotzdem in dem Strudel hängen. Gerade jene, welche wirklich Hilfe benötigen, sollen die auch haben, aber die Mittel fehlen oft, weil eben zu viele faule Säcke die Quellen bis zur Erschöpfung anzapfen.
    Zuletzt geändert von Nasomator; 01.10.2010, 18:38.

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Ich halte die Pauschalisierungen von Arbeitslosen als faule Säcke generell unangebracht, sicher gibt es solche, das sind aber die wenigsten. Ein Teil ist z.b. über 50 und wird meist als zu alt angesehen, solche werden auch nicht mehr vom Bund genommen.

    Ansonsten muss ich ebenfalls sagen, dass die FDP eine Klientelpartei und für mich absolut unwählbar ist.

    Zu Stuttgart muss ich sagen, dass das Verhalten der Polizei unter aller Sau und durchaus mit dem in Diktaturen vergleichbar ist.
    Zuletzt geändert von Tupolew TU-154; 01.10.2010, 18:14.

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  • Nasomator
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Zitat von Surth Beitrag anzeigen
    Naso: und da du ja bekennender FDP-wähler bist, wissen wir auch, wem wir diese entwicklung dann zu verdanken haben, nicht?


    Zum Thema: Zählt stuttgart schon als kriegsgebiet?
    Zum ersten Einwurf, das ist eine andere Diskussion, auf die ich mich gern an anderer Stelle einlasse, denn ja, ich fänd es nur fair, wenn manch fauler Sack, endlich genötigt würde, seinen Hintern zu bewegen, statt auf meine Kosten zu leben. Ich persönlcih würde lieber meinen Einsatz für die Gesellschaft bei der Armee leisten, als dem Staat auf der Tasche zu liegen.

    Zum Thema Stuttgart21, es ist schon verheerend, was da abgeht. Seit 1994 ist der Kram in Planung und jetzt wo es richtig losgeht, spinnen die Leute rum. Zwar sind einige wenige da, die versuchen friedlich und auch konstruktiv, ihre Bedenken vorzutragen, aber der Großteil sind gelangweilte Spinner, die auf der Suche nach Rabatz sind.

    Ob das Eingreifen der Polizei zu hart war, kann ich nicht beurteilen, ich war nicht dabei, ich hoffe einfach nur, dass es zukünftig keine Verletzten mehr gibt. Aber dafür müssen sowohl die Einsatzkräfte, wie auch die Demonstranten respektvoller miteinander umgehen. Ändern wird jetzt sowieso niemand mehr was und all die Kosten für Einsätze, werden uns dann auch wieder alle treffen. Man kann einfach nicht hinstehen und sagen, das wäre alles überteuert und dann die Kosten selbst in die Höhe treiben, weil man mit dummen Aktionen alles verzögert und auch noch Einsätze auslösen.

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  • Surth
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Naso: und da du ja bekennender FDP-wähler bist, wissen wir auch, wem wir diese entwicklung dann zu verdanken haben, nicht?


    Zum Thema: Zählt stuttgart schon als kriegsgebiet?

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  • Nasomator
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Da steuern wir sowieso hin, lange werden wir die noch halbwegs sozialen Systeme nicht mehr aufrecht erhalten können. Früher oder später, wird ein Arbeitsloser, der heute gut über die Runden kommt, nur noch die Wahl haben, entweder jeden Drecksjob anzunehmen, kriminell zu werden, zu betteln oder eben zur Armee zu gehen. Da steuern wir hin, da bin ich mir sicher.

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  • Medusa
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Zitat von Crustenscharbap Beitrag anzeigen
    BW nur auf freiwillige Basis. Wunderbar. Wird ja auch Zeit. Es gibt genügend Leute, die freiwillig zum Bund möchten. In den USA Klapps doch auch.
    Jap, in den USA klappt es - aber auch nur, weil die ärmsten der ärmsten sonst kaum eine alternative haben, um zB an Geld zu kommen, es sei denn sie geraten auf die kriminelle Schiene. Das Sozialsystem ist da ziemlich im Arsch. Ärmere Schichten haben da zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben... Ich weiß nicht, ob es sich seit Obama dort gebessert hat, zumindest hatte er es in seinen Wahlversprechen.

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  • Crustenscharbap
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Ja was soll das, was wir da unten wollen. 1. Kostet das unmengen an Geld. Mein Cousin war mal da unten für nen paar Monate und das was er bekommen hat waren mehr als 10 000€. Zumal ist das noch gefährlich und kostet Menschenleben.
    Jaja auf jeden Fall helfen wir die. Erstmal sollen wir unsere eigenen Probleme im Griff bekommen. Hey für die sind wir bloß irgendwelche Typen die da durchrauschen und einfach nur nerven. Das ist so, als ob ihr arbeitnehmer seit und andauernd streift der Chef durch die Abteilung und schaut auf die Finger.

    BW nur auf freiwillige Basis. Wunderbar. Wird ja auch Zeit. Es gibt genügend Leute, die freiwillig zum Bund möchten. In den USA Klapps doch auch.
    Zuletzt geändert von Crustenscharbap; 29.09.2010, 01:23.

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Natürlich ist es ein Krieg, sogar ein Angriffskrieg. Die Behauptung bewaffneter Konflikt, Verteidigungsfall und humanitärer Einsatz ist nur Augenwischerei, mit dem das Volk ruhiggestellt werden soll. Man kann eben heutzutage nicht mehr sagen, ja machen wir die platt, weil wir die nicht leiden können und die an allem schuld sind. Heute müssen andere Ausreden her.
    Die Kriegsgründe sind jedoch immer noch die Gleichen: Profit (Opiumfelder und Öl/Gas - Pipelines) und nicht die Jagd auf irgendwelche Terroristen.

    Auf jeden Fall bin ich absolut dafür, dass sich Deutschland da endlich vom Acker macht. Die BW ist da, um das eigene Land zu verteidigen, aber nicht um das Kanonenfutter anderer zu sein.

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  • MCM/TCO
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Aber Deutschland ist Mitglied der Nato. Einem Bündnis das der gemeinsamen Verteidigung gilt.
    => Wird einer angegriffen, werden alle angegriffen. So konnte man den Einmarsch nach Afghanistan begründen.

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  • Volkov
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Na klar, Deutschland schloss noch keinen Friedensvertrag mit den Allierten oder Russland also befindet es sich auch wenn nicht geschossen wird im Krieg.

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  • MCM/TCO
    antwortet
    AW: Befinden wir (Deutschland) uns im Krieg?

    Die offizielle Bezeichnung der momentanen Lage ist, soweit ich weiß, nicht-internationaler bewaffneter Konflikt.
    Im eigntlichen Sinne sind die rechtlichen Grundlagen mit denen von Krieg vergleichbar, da aber Deutschland offiziel gegen kein anderes Land vorgeht, gibt's diese andere schöne Bezeichnung.
    ...
    u.A. auch deshalb, weil in Deutschland im Grundgesetz Angriffskriege bzw. das Vorbereiten dieser verboten ist:
    * Art. 26 Abs. 1 GG: Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg bzw. das Grundgesetz^^

    Der Einmarsch nach Afghanistan wurde übrigends offiziell als Nato-Verteidigungsfall behandelt, wodurch Deutschland als Nato-Mitglied ebenfalls im Sinne der Verteidigung mitmachen durfte und nicht gegen das Grundgesetz verstieß, da es sich aus deutscher bzw. Nato-Sicht um einen Verteidigungsfall (-krieg) handelt.

    PS:
    Klarstellung:
    Die moralische, ethische, was-weiß-ich-ische Richtigkeit möchte ich hier nicht bewerten, genausowenig wie viel die Nasen dort geschummelt haben.

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