Zitat von Jarhead
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Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Was wäre dann in deinen Augen gerecht?
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
er wäre eher für mich die exekutive
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Nein, nach deiner Definition würde auch der Henker sein Recht zu leben verlieren, weil er zum Mörder werden würde.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
dafür gibt es doch den henker. irgendjemand muss doch den wächter spielen, aber ich weiß was du meinst. wer überwacht die wächter ?!
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Jo, und dann bringen wir den um, der den Mörder hingerichtet hat, oder? Schließlich hat er den Mörder getötet.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Ich habe zwar die vorherigen post nicht gelesen, möchte aber trotzdem meine Meinung zur Todesstrafe kundtun.
Also wenn ein Mensch, nachgewiesen, als Mörder eines anderen Menschen überführt wurde, bin ich für die Todesstrafe. Denn wenn ein Mensch einen anderen umbringt, finde ich hat er selber kein Recht zu Leben.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
So ist nun mal das Leben. Ungerecht ein Leben lang und kein Ponyhof.
Da nunmal das Recht und Gesetz festlegt werden von Menschen, ist es ungerecht in manchen Augen. So auch in deinen Jarhead.
Und wie Deto so schön schrieb, "ist das Leben überhaupt lebenswert in den USA?". Wir haben hier unsere Türken, Polen und andere Osteuropäer denen wir die Schuld zuschieben können. In den USA ist es halt der Schwarze. Das ist Rassismus. Und was will man dagegen tun? Ich auf alle Fälle nichts. Ich versuche mich an das Recht und Gesetz zu halten. Gehe auch Nachts bei Rot über die Straße.
Darüber sich aufzuregen bringt nichts.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Rassismus + Todesstrafe ist für mich die Vorstufe zur Massenvernichtung von unliebsamen Staatsbürgern zur NS-Zeit. Allgemein sehe ich eher eine Gefahr als einen Nutzen in der Todesstrafe, eben weil es genug Fälle gab, wo unschuldige ermordet wurden. 35 Jahre unschuldig im Knast ist zwar auch hart, aber das ist immernoch besser als eine Hinrichtung - man kann darüber streiten, ob das Leben in den USA überhaupt lebenswert ist, aber ich lasse diesbezüglich meine Meinung mal außen vor.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
"So ist nunmal das Leben" ist sicher keine hinreichende Begründung für die Todesstrafe!
Soll man wirklich "Kollateralschäden für die grosse Sache" hinnehmen?
Was anderes wäre das nämlich nicht!
Gerade die Unwägbarkeiten bei der Schuldsprechnung gepaart mit der Endgültigkeit des Vollzugs der Strafe sind mit die grössten Argumente gegen diese Strafform!
Was würde man davon halten wenn man diese Argumentation umkehrt?
"Sie wurde brutal vergewaltigt und ermordet?
Ja so ist nunmal das Leben, sowas kommt vor, können wir jetzt eh nix mehr gegen machen!"
Will nicht wissen wie gross da der Aufschrei wäre!?
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Nein, so ist das Leben nicht, es sei denn, Rassismus ist für dich das Leben. Für mich ist es auch ein klarer Fall von Rassismus, dazu kommt auch noch, zusätzlich zu den Dingen die Selfy bereits genannt hat, dass es in den 60er - 70er Jahren geschah und das in den Südstaaten der USA. Das Schwarze dort pauschal für alle möglichen Verbrechen belangt wurden, sollte wirklich jedem bekannt sein.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Nein, es war damals nicht i.O. Der Beschuldigte war ein Schwarzer, dazu kommt, dass die Polizisten das vergewaltigte Kind (laut Quellen) massiv unter Druck gesetzt haben, um den Fall abzuschließen.
Für mich ist das ein klarer Fall von Rassismus.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
So ist nun mal das Leben, Jarhead.
Sogar die Justiz ist manchmal auf einen Auge blind. Denn nach dem damaligen Kenntnisstand war das Urteil i. O. Nur mit den neuen wissenschaftlich technischen Stand ist es möglich die Fehlerquellen auszumerzen. Nur ist der Mensch immer noch Fehlerquelle Nr.1.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
In den USA wurde ein Mann nach 35 Jahren Haft entlassen, nachdem sich durch einen Gentest seine Unschuld bewiesen wurde.
http://news.de.msn.com/kurznotiert.a...0341711&page=5
Wäre dieser Mann zum Tode verurteil worden, wäre ein unschuldiger Mann gestorben. Sollten die Befürworter der Todesstrafe auch mal bedenken.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Das kann aber ganz schön ins Auge gehen.Zitat von Golan Beitrag anzeigenDann hat das den Staat in den hier für die Todesstrafe als angemessen erwähnten Straffällen keine Bedeutung, weil sie keinen Angriff gegen den Staat darstellen, dieser somit auch keine Rache üben kann. Vielmehr würde das nur bedeuten, die Opfer müssten /und dürften) sich selber drum kümmern.
Ausserdem ist "Auge um Auge" ist eigentlich zu kurz gedacht, oder? Wenn man das Konzept tatsächlich anwendet landet man bei
"Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge (...) um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge um Auge."
Man könnte doch das Prinzip, wie im Deutschen Herbst 1977, auf Staatsorgane anwenden, wie die RAF es tat.
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AW: Die Todesstrafe - Ein legitimes Rechtsmittel?
Ist es nicht scheiß-egal wär von euch beiden den längeren hat?
Schluss jetzt. Back2Topic!
@Duke Fak: Hm... klingt auf jeden Fall einleuchtend. Verdient ein
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