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  • Golan
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    AW: Bundeswehr

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Der Stryker und auch der M2A2 sind APCs, also stammen von den Truppentransportern ab. Ich habe von einem Prototypen gesprochen, der wie eine Mininatur des Abrams aussieht. Braucht nur eine Besatzung von zwei Mann, neueste Technik und dergleichen natürlich drin.
    Vom Bradley rede ich ja garnicht, als in erster Linie IFV/CFV ist der natürlich keine Konkurrenz, ganz zu schweigen davon, dass er alles andere als neu ist.
    Wie KauBoi69 auch schon verlinkt hat meine ich den FCS MCS (Future Combat Systems Mounted Combat System) - nach der Beschreibung von globalsecurity.org müsste das eben jenes Fahrzeug sein, das du auch meinst. AFAIK gibt es außerhalb vom FCS keine ernsthaften Panzer-Prototypen für die USA. Wie dem auch sei, der Punkt ist, wie du selbst ja auch sagst, dass die Entwicklung hin zu leichten, schnell einsatzfähigen Fahrzeugen geht - der Leo2 ist als einer der schwersten und größten der modernen Panzer davon Meilen weit entfernt.

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Dann ist wenigstens Ruhe.
    Vorhang auf für Supermutanten und die BoS.

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  • Jarhead
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Sgt. Rho Beitrag anzeigen
    Du, der M2A2/3 ist kein APC, das ist ein Schützenpanzer.

    Ja was sind den Schützenpanzer, warum heißen die wohl so? Das sind bewaffnete Truppentransporter und aus denen kamen die Schützenpanzer hervor, nur die sind auf Transport und Unterstützung der Schützen ausgelegt, der Infanterie. Eigentlich sind APCs und Schützenpanzer das selbe.


    @Kauboi: Ne, wie gesagt sieht aus wie eine Mininatur eines Abrams. Ein typischer Panzer mit Glattrohrkanone, nur eben ziemlich klein.
    Zuletzt geändert von Jarhead; 26.12.2008, 02:36.

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  • KauBoi69
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Meinste den hier ? XM1202 Mounted Combat System aus dieser Serie.

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Wenn China uns angreift sind wir platt. Egal was wir haben. Das ist rein ressourcentechnisch aussichtslos. Russland gegen die PRC, okay, das könnte vielleicht einen Patt geben, aber EU oder USA gegen PRC ist düster.
    Das haben die Ostfriesen schon gemacht! Haben die Kriegserklärung zurück gezogen, wegen Platzmangel für PoW's. Der ist alt.
    Jedoch liegt noch der Ural und eine Menge Gebirge und weite Landstriche dazwischen. Also wird es nur was übers Meer.

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  • Sgt. Rho
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Du, der M2A2/3 ist kein APC, das ist ein Schützenpanzer.

    Und der Stryker ist auch nur in APC config ein APC. Sonst ein panzerkiller oder mörser panzer^^

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  • Jarhead
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    I Die in Entwicklung befindlichen Panzerfahrzeuge sind eben gerade keine klassischen MBTs, sondern eher wie der Stryker oder MCVS (XM12-- Reihe) leichtere Fahrzeuge.

    Der Stryker und auch der M2A2 sind APCs, also stammen von den Truppentransportern ab. Ich habe von einem Prototypen gesprochen, der wie eine Mininatur des Abrams aussieht. Braucht nur eine Besatzung von zwei Mann, neueste Technik und dergleichen natürlich drin.

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Meinst du den Leclerc? Geht auf jedenfall in die richtige Richtung.
    Jop, ziemlich schneller und wendiger Panzer.



    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Endet sowieso alles mit Nukes, falls die Großen sich wirklich kloppen...
    Dann ist wenigstens Ruhe.

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  • Golan
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Ein neues Wettrüsten ist eigentlich schon fast wieder in Gange......
    Ist es das nicht immer?

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Viele Staaten führen oder haben neue Panzer eingeführt. Die Briten den Challenger 2, die Russen werden den T-95 einführen, die Amerikaner haben ihren Abrams und forschen an kleineren Kampfpanzern.
    GB hat allerdings auch ganz andere Einsatzphilosophien als wir. Interessanterweise bietet schon allein Wikipedia (DE) zwei vertrauenswürdige Quellen, in denen der Challenger 2 im Stadtkampf äußert effektiv niedergemacht wurde - was für die nächsten Jahre einen Großteil der Einsätze der "westlichen" Militärs ausmachen dürfte.
    Russland hat seine Bodenstreitkräfte zu einem guten Anteil einfach aus Prestigegründen, gerade Größe und Zusammensetzung der Armee sind da nicht unbedingt immer durch taktische/strategische Entscheidungen allein zu begründen, oftmals geht es um die Motivation der eigenen Bevölkerung und die Einschüchterung anderer Global Player - heute PRC und USA. Gerade solche Neuentwicklungen wie der Black Eagle (T-2000) oder T-95 sind auf den Einsatz gegen gepanzerte Gegner ausgelegt, also eher eine direkte militärische Konfrontation mit anderen Ländern. Ein weiteres Afghanistan würden die neuen Spielzeuge auch nicht überstehen.
    Der Abrams ist ebenso wie der Leo mehr für den kalten Krieg ausgelegt und bringt auch gleich noch einige zusätzliche Nachteile mit sich (gerade die Gasturbine ist Horror für einige Einsatzszenarien). Die in Entwicklung befindlichen Panzerfahrzeuge sind eben gerade keine klassischen MBTs, sondern eher wie der Stryker oder MCVS (XM12-- Reihe) leichtere Fahrzeuge.

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Die Franzosen haben auch einen neuen Kampfpanzer, dessen Namen kenne ich aber nicht.
    Meinst du den Leclerc? Geht auf jedenfall in die richtige Richtung.

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Glaub mir, Panzer werden so schnell nicht verschwinden. Sie haben sich etabliert, weil sie quasi die neue Reiterei sind.
    Natürlich verschwinden sie nicht, die Stärke von MBTs ist ja gerade ihre Flexibilität, ein Tank hat immer einen Platz in einer Armee. Aber für das Einsatzprofil, das uns die BW verkaufen will, sind sie größtenteils ungeeignet. Bei nem Merkava würd ich ja noch drüber diskutieren, aber Leos sind hauptsächlich groß und schwer.
    Sicher, allein um in Zukunft militärisch Bestand zu haben, ist es ein Imperativ, eine Waffengattung wie das MBT konstant weiterzuentwickeln und das erfordert auch, sie als Regulären Teil unserer Armee zu behalten.

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    So lange Staaten wie China und Russland große Armeen unterhalten, wird auch der Westen große Armeen mit Kampfpanzern und allem drum und dran besitzen. China hat das größte Heer der Welt, 1. Mio Männer stehend unter Waffen und weitere 6 Millionen in Reserve. Dazu auch die größte Luftwaffe der Welt und eine moderne Panzerwaffe, die sich sehen lassen, kenne aber jetzt keine genauen Zahlen.
    Wenn China uns angreift sind wir platt. Egal was wir haben. Das ist rein ressourcentechnisch aussichtslos. Russland gegen die PRC, okay, das könnte vielleicht einen Patt geben, aber EU oder USA gegen PRC ist düster.
    Endet sowieso alles mit Nukes, falls die Großen sich wirklich kloppen...
    Zuletzt geändert von Golan; 24.12.2008, 11:53.

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  • Jarhead
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Hm, jo, muss man halt gucken, was am Ende rauskommt, mein Vertrauen in die Umstrukturierungspläne der dafür



    Verantwortlichen ist leider etwas erschüttert, aber die Einschätzung ist wohl recht persönlich.
    Eurofighter ist grade eines der Sachen, die ich nicht als pro der BW anführen würde. Das Ding ist Kalter Krieg pur, Technik und Einsatzspezifikationen sprechen da eine deutliche Sprache. Den Hickhack mit der Entwicklung, von wegen drastische Fehler bei der Leistungsverwirklichung und das stetige Abspringen und Stornieren durch unsere Partner, kann man auch nicht wirklich als Aushängeschild einer effizienten Militärverwaltung anführen - und die brauchen wir eben dringendst.
    IdZ ist aber cool, das muss ich sagen. Bin mal gespannt, wie se da gegen Future Warrior und das alles abschneiden, aber hab da eigentlich Vertrauen.
    Ein neues Wettrüsten ist eigentlich schon fast wieder in Gange......


    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    An dem Panzer gibt es hauptsächlich auszusetzen, dass er nunmal ein Panzer ist - die Zeiten dieser schweren Kampfmaschinen sind so gut wie vorbei, was es hauptsächlich braucht sind IFVs und ähnliche "leichte" Fahrzeuge.
    Mit seinen Wurzeln ebenfalls im Kalten Krieg ist der Leo II ein Spitzenass, solange man Europa vor sowjetischen Panzern beschützen will oder am Rematch des zweiten Irakkriegs teilnimmt. Für Peacekeeping und den Kampf gegen lose Kampfgruppen (Aufständische, "Terroristen" etc.) ist er nur bedingt zu gebrauchen, selbst der für solche Sachen eigentlich fast direkt entwickelte Merkava würde im Libanon eindrucksvoll weggepustet.

    Viele Staaten führen oder haben neue Panzer eingeführt. Die Briten den Challenger 2, die Russen werden den T-95 einführen, die Amerikaner haben ihren Abrams und forschen an kleineren Kampfpanzern.
    Die Franzosen haben auch einen neuen Kampfpanzer, dessen Namen kenne ich aber nicht.

    Glaub mir, Panzer werden so schnell nicht verschwinden. Sie haben sich etabliert, weil sie quasi die neue Reiterei sind.

    So lange Staaten wie China und Russland große Armeen unterhalten, wird auch der Westen große Armeen mit Kampfpanzern und allem drum und dran besitzen. China hat das größte Heer der Welt, 1. Mio Männer stehend unter Waffen und weitere 6 Millionen in Reserve. Dazu auch die größte Luftwaffe der Welt und eine moderne Panzerwaffe, die sich sehen lassen, kenne aber jetzt keine genauen Zahlen.

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Hm, ja, die knappe Haushaltslage lässt manchesmal eben keine Wahl.
    Ernst beiseite, hast du dazu vielleicht ein paar Zahlen? Konnte leider auf die schnelle nichts brauchbares finden, würde das gerne mal durchchecken wenn´s geht.
    Wenn ich mich richtig erinnere werden die Leos auf 350 begrenzt.

    Ich habe diese Daten teilweise von Wehrdienstberatern, die mittlerweile auch durch die Schulen ziehen.






    Habe nicht so ausführlich geschrieben, keine Lust jetzt lange Texte zu verfassen.^^


    Ich habe letztens erst eine Folge der Dokureihe Firepower gesehen, in der es um moderne Armeen und Kampfverbände ging. Leider habe ich nicht alles gesehen, weil ich eingeschlafen bin. Die Doku hat eigentlich sehr gut veranschaulicht, warum Panzer und auch die normale Infanterie nicht verschwinden werden.
    Zuletzt geändert von Jarhead; 22.12.2008, 00:04.

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  • Golan
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Die Bundeswehr befindet sich gerade in einer Tansformation, die bis 2010 abgeschlossen sein soll. Zudem führt die Bundeswehr in der nächsten Zeit viele neue Waffensysteme ein, wie z.B den Eurofighter und z.B bei der Infanterie das Programm "Infanterist der Zukunft".
    Hm, jo, muss man halt gucken, was am Ende rauskommt, mein Vertrauen in die Umstrukturierungspläne der dafür Verantwortlichen ist leider etwas erschüttert, aber die Einschätzung ist wohl recht persönlich.
    Eurofighter ist grade eines der Sachen, die ich nicht als pro der BW anführen würde. Das Ding ist Kalter Krieg pur, Technik und Einsatzspezifikationen sprechen da eine deutliche Sprache. Den Hickhack mit der Entwicklung, von wegen drastische Fehler bei der Leistungsverwirklichung und das stetige Abspringen und Stornieren durch unsere Partner, kann man auch nicht wirklich als Aushängeschild einer effizienten Militärverwaltung anführen - und die brauchen wir eben dringendst.
    IdZ ist aber cool, das muss ich sagen. Bin mal gespannt, wie se da gegen Future Warrior und das alles abschneiden, aber hab da eigentlich Vertrauen.

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Des Weiteren zählt der Leopard nicht ohne Grund zu einem der besten Panzer der Welt, trotz seines Alters. Was es an dem Panzer auszusetzen gibt, verstehe ich nicht wirklich.
    An dem Panzer gibt es hauptsächlich auszusetzen, dass er nunmal ein Panzer ist - die Zeiten dieser schweren Kampfmaschinen sind so gut wie vorbei, was es hauptsächlich braucht sind IFVs und ähnliche "leichte" Fahrzeuge.
    Mit seinen Wurzeln ebenfalls im Kalten Krieg ist der Leo II ein Spitzenass, solange man Europa vor sowjetischen Panzern beschützen will oder am Rematch des zweiten Irakkriegs teilnimmt. Für Peacekeeping und den Kampf gegen lose Kampfgruppen (Aufständische, "Terroristen" etc.) ist er nur bedingt zu gebrauchen, selbst der für solche Sachen eigentlich fast direkt entwickelte Merkava würde im Libanon eindrucksvoll weggepustet.

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Auch wird die Panzerwaffe verkleinert, also untüchtige Panzer werden z.B ausgemustert.
    Hm, ja, die knappe Haushaltslage lässt manchesmal eben keine Wahl.
    Ernst beiseite, hast du dazu vielleicht ein paar Zahlen? Konnte leider auf die schnelle nichts brauchbares finden, würde das gerne mal durchchecken wenn´s geht.

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Das die Division Spezielle Operationen nur einen kleinen Teil der Bundeswehr darstellt, ist auch verständlich, weil sie eben die besten Einheiten mit den besten Soldaten beinhaltet. Spezialeinheiten bilden nunmal immer den kleinsten Teil einer Armee.
    Allerdings sind es eben diese "Spezialeinheiten", auf die in Zukunft die Hauptlast der BW abgewälzt wird. Die DSO umfasst ja weitaus mehr als nur reine Elitetrupps, wenn man wirklich Eingreiftrupps als "Hauptstreitkräfte" verkaufen will, sollte da etwas mehr drin sein.



    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Gut, die Landtruppen sichern in Afghanistan den Wiederaufbau.
    Mit dem aktuellen Einsatzprofil ist das Element "Sicherheit" allerdings weit hinter dem Element "Wiederaufbau" zurück. Die BW ist kaum geeignet, für diesen Einsatz.


    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Die KFOR sichert im Kosovo den Frieden.
    Hm, ja, die ganzen Uno/Blauhelm Sachen kann man wohl kaum runterreden.

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  • Jarhead
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Oh ja, die PZHs, Leos, kaum TÜV-tauglichen Fluggeräte und erstklassig ausgebildeten Fußsoldaten (das ist gegen unsere Ausbildungen gerichtet, nicht gegen unsere Soldaten) sind als Eingreiftruppe sehr gut geeignet. Ähem. Das Gros der BW ist einfach zu schwerfällig und unflexibel, um als schnelle Eingreiftruppe zu dienen - was es für solche Einsätze braucht sind Spezialkräfte, kein stehendes Heer. Die DSO hat jetzt allerdings nicht sooo den großen Anteil in der BW.
    Davon abgesehen - nur weil wir unser Militär kleine "Einsätze" und "schnelle Interventionen" durchführen lassen, macht das die Sache noch lange nicht mit unserem GG verträglicher. Wir haben aus gutem Grund so gut wie jeder Art von militärischem Angriff, der außerhalb eines direkten Defensivfalles geschieht, abgeschworen, und soweit ich weiß hat sich das bis heute nicht geändert. Gegen tatsächliche Kriesenintervention will ich da ja garnichts sagen, aber was das betrifft ist die BW eben auch nicht wirklich geeignet.
    Die Bundeswehr befindet sich gerade in einer Tansformation, die bis 2010 abgeschlossen sein soll. Zudem führt die Bundeswehr in der nächsten Zeit viele neue Waffensysteme ein, wie z.B den Eurofighter und z.B bei der Infanterie das Programm "Infanterist der Zukunft".

    Des Weiteren zählt der Leopard nicht ohne Grund zu einem der besten Panzer der Welt, trotz seines Alters. Was es an dem Panzer auszusetzen gibt, verstehe ich nicht wirklich.

    Auch wird die Panzerwaffe verkleinert, also untüchtige Panzer werden z.B ausgemustert.

    Das die Division Spezielle Operationen nur einen kleinen Teil der Bundeswehr darstellt, ist auch verständlich, weil sie eben die besten Einheiten mit den besten Soldaten beinhaltet. Spezialeinheiten bilden nunmal immer den kleinsten Teil einer Armee.

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Und dass in dem Abschnitt nur die Länder "Somalia", "Libanon" und "Afrika" aber nicht "Deutschland" vorkommen stimmt einen nicht etwas nachdenklich? Gut, ich glaube es ist streitbar, ob oder ob nicht ein Staat tatsächlich zu militärischen Mitteln für die Sicherung der privaten Wirtschaft weit abseits seines eigenen Hoheitsgebiets greifen sollte. Warum 10% der BW (Marine) allerdings die restlichen 90% rechtfertigen ist mir noch nicht ganz klar...
    Gut, die Landtruppen sichern in Afghanistan den Wiederaufbau.

    Die KFOR sichert im Kosovo den Frieden.

    Die Luftwaffe hat ihren Teil zum Frienden in Jugoslawien beigetragen.


    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Klar werden wir in absehbarer Zeit nicht auf unsere Streitkräfte verzichten oder verzichten können. Aber die BW in der Form wie sie grade ist hat für mich keine Zukunft.
    Für mich auch nicht, ich wäre dafür, die Bundeswehr in eine Berufsarmee umzustrukturieren.

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  • Golan
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Ich denke schon, dass wir die Bundeswehr brauchen. Die Bundeswehr ist keine Angriffsarmee, auch keine reine Verteidigungsarmee mehr, sondern eine "Eingreiftruppe".
    Oh ja, die PZHs, Leos, kaum TÜV-tauglichen Fluggeräte und erstklassig ausgebildeten Fußsoldaten (das ist gegen unsere Ausbildungen gerichtet, nicht gegen unsere Soldaten) sind als Eingreiftruppe sehr gut geeignet. Ähem. Das Gros der BW ist einfach zu schwerfällig und unflexibel, um als schnelle Eingreiftruppe zu dienen - was es für solche Einsätze braucht sind Spezialkräfte, kein stehendes Heer. Die DSO hat jetzt allerdings nicht sooo den großen Anteil in der BW.
    Davon abgesehen - nur weil wir unser Militär kleine "Einsätze" und "schnelle Interventionen" durchführen lassen, macht das die Sache noch lange nicht mit unserem GG verträglicher. Wir haben aus gutem Grund so gut wie jeder Art von militärischem Angriff, der außerhalb eines direkten Defensivfalles geschieht, abgeschworen, und soweit ich weiß hat sich das bis heute nicht geändert. Gegen tatsächliche Kriesenintervention will ich da ja garnichts sagen, aber was das betrifft ist die BW eben auch nicht wirklich geeignet.

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Die Bundeswehr wird die Handelswege gegen die Piraten vor Somalia beschützen. Die Bundeswehr ist vor dem Libanon und vor dem Kap von Afrika tätig. Das sind wichtige Aufgaben, die zeigen, dass die Bundeswehr nicht unnötig ist.
    Und dass in dem Abschnitt nur die Länder "Somalia", "Libanon" und "Afrika" aber nicht "Deutschland" vorkommen stimmt einen nicht etwas nachdenklich? Gut, ich glaube es ist streitbar, ob oder ob nicht ein Staat tatsächlich zu militärischen Mitteln für die Sicherung der privaten Wirtschaft weit abseits seines eigenen Hoheitsgebiets greifen sollte. Warum 10% der BW (Marine) allerdings die restlichen 90% rechtfertigen ist mir noch nicht ganz klar...



    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Dann wären wir wieder bei dem Thema Bundeswehr=Berufsarmee, Ja oder Nein. Jetzt könnte man sagen, dann schaffen wir sie ab und es gibt kein Ja oder Nein mehr, aber es gibt die Bundeswehr und es wird sie auch weiterhin geben.
    Klar werden wir in absehbarer Zeit nicht auf unsere Streitkräfte verzichten oder verzichten können. Aber die BW in der Form wie sie grade ist hat für mich keine Zukunft.

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  • Jarhead
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen

    Und wie? Der Kalte Krieg ist vorbei, so einen Militärapparat wie die Bundeswehr brauchen wir einfach nicht.

    Ich denke schon, dass wir die Bundeswehr brauchen. Die Bundeswehr ist keine Angriffsarmee, auch keine reine Verteidigungsarmee mehr, sondern eine "Eingreiftruppe".

    Die Bundeswehr wird die Handelswege gegen die Piraten vor Somlia beschützen. Die Bundeswehr ist vor dem Libanon und vor dem Kap von Afrika tätig. Das sind wichtige Aufgaben, die zeigen, dass die Bundeswehr nicht unnötig ist.

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Wir predigen Freiheit und zwingen unserer eigenen Jugend sowas auf, wie passt das zusammen?
    Dann wären wir wieder bei dem Thema Bundeswehr=Berufsarmee, Ja oder Nein. Jetzt könnte man sagen, dann schaffen wir sie ab und es gibt kein Ja oder Nein mehr, aber es gibt die Bundeswehr und es wird sie auch weiterhin geben.
    Zuletzt geändert von Jarhead; 16.12.2008, 16:22.

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  • Golan
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Selfy Beitrag anzeigen
    Karsai? Der ist nicht mehr als eine Marionette des Westens, oder sagen wir der Amerikaner.
    Ja klar, die Amis sind´s, wäre ja noch schöner, wenn der Westen (aka WIR) schuld, wäre. Die Amerikaner haben die Sache zwar angeleiert, aber wir sind doch mehr als nur bereit, mitzuspielen.
    Egal, das wichtige ist wie gesagt, dass er eine lebendige Marionette ist. Wäre das Gros der Afghanen wirklich gegen den Wechsel Taliban - Karsai (mal pointiert formuliert), dann wäre das Land nicht regierbar.

    Zitat von Selfy Beitrag anzeigen
    Ich bin selbst bei der Bundeswehr zur Zeit. Klar, in vielen Hinsichten ist die Bw ein Sauhaufen, trotzdem würde es ohne sie in unserem Land ganz anders aussehen.
    Und wie? Der Kalte Krieg ist vorbei, so einen Militärapparat wie die Bundeswehr brauchen wir einfach nicht.

    Zitat von Selfy Beitrag anzeigen
    (...) Und jeder sollte mal so etwas mitgemacht haben - auf dem anderen Weg eben Zivildienst, aber Leute, die komplett verweigern und sich von vornherein ausmustern lassen, ich weiß nicht, was ich von denen halten soll. Die, die Probleme haben... ok, aber nicht die, die sich Drogenpillen in den Urintest schmeißen, damit sie nicht hinmüssen. Gerade die sollte man mal dahin schicken...
    Jo, so wurden Zivildienstleistende damals am Anfang auch gebrandmarkt, als Drückeberger und Asoziale, denen man in ihrem eigenen Interesse mal ordentlich Disziplin beibringen müsste. Wir predigen Freiheit und zwingen unserer eigenen Jugend sowas auf, wie passt das zusammen?

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  • Selfy
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Golan Beitrag anzeigen
    Laut Karsai wollen sie´s. Gut, er spricht jetzt nicht grade für alle, aber dass er überhaupt noch sprechen kann deutet darauf hin, dass der Großteil der Afghanen der Sache zumindest nicht grundsätzlich abgeneigt ist.
    Karsai? Der ist nicht mehr als eine Marionette des Westens, oder sagen wir der Amerikaner.

    Ich bin selbst bei der Bundeswehr zur Zeit. Klar, in vielen Hinsichten ist die Bw ein Sauhaufen, trotzdem würde es ohne sie in unserem Land ganz anders aussehen. Was wir in Afghanistan suchen, ist für mich allerdings auch fragwürdig.
    Eine Berufsarmee wäre in unserem Land nicht das Richtige, denke ich. Die Bw soll in die Zivilbevölkerung integriert, ihr Nahe sein. Ebenso auch andersherum. Das kann bei einer Berufsarmee nicht ganz so funktionieren. Und jeder sollte mal so etwas mitgemacht haben - auf dem anderen Weg eben Zivildienst, aber Leute, die komplett verweigern und sich von vornherein ausmustern lassen, ich weiß nicht, was ich von denen halten soll. Die, die Probleme haben... ok, aber nicht die, die sich Drogenpillen in den Urintest schmeißen, damit sie nicht hinmüssen. Gerade die sollte man mal dahin schicken...

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  • Golan
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Jarhead Beitrag anzeigen
    Wer gegen die Bundeswehr ist, vergisst auch, dass die Bundeswehr auch einer der größten Arbeitgeber für zivile Berufe ist und auch jedes Jahr viele Ausbildungsplätze in vielen verschiedenen Berufen stellt. Nicht zu vergessen, dass viele auch bei der Bundeswehr studieren, weil sie woanders vielleicht keine Chancen hatten zu studieren.
    Also heiligt der Zweck die Mittel? Die "positiven Effekte", die du hier aufzählst, wären von staatlicher Seite auch ohne den Umweg BW möglich.

    Zitat von Surth Beitrag anzeigen
    Was soll eigentlich euer dummes geschrei von wegen Kameradschaft? kann es dem Staat nicht kackegal sein, ob ich "wahre Kameradschaft" (alle anderen kennen nur gefälschte!) erfahren habe oder nicht?
    Steigert Moral und Loyalität...

    Zitat von -NighTmare- Beitrag anzeigen
    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass sich der Staat um die Kameradschaft Gedanken macht?
    Dem ist das alles scheißegal. Dieser "Konflikt" in Afghanistan ist zum Krieg geworden, das kriegen so ziemlich Alle nicht mit, man muss den Einsatz rechtfertigen und schönreden, wie wichtig Demokratie und Freiheit dort unten ist. Taliban und Afghanen kennen sowas nichtmal, wer weiß also, ob die das wirklich wollen?
    Laut Karsai wollen sie´s. Gut, er spricht jetzt nicht grade für alle, aber dass er überhaupt noch sprechen kann deutet darauf hin, dass der Großteil der Afghanen der Sache zumindest nicht grundsätzlich abgeneigt ist.
    Wobei ich jetzt nicht behaupten will, dass dieser, wie heißt es offiziell so schön, "bewaffnete Konflikt" in Afghanistan irgend etwas anderes als eine Vergewaltigung unseres Grundgesetzes, der FdGO und ohnehin ein Verbrechen gegen Moral und internationales Recht ist...

    Zitat von -NighTmare- Beitrag anzeigen
    Ich mache die Bundeswehr nicht für den Staat, sondern für mich. Wie viele Andere auch.
    Kann man denn überhaupt das eine ohne das andere? Ein Soldat ist ein Soldat ist ein Soldat, egal welches Herz in seiner Uniform schlägt. Okay, klar, man kann im Zweifelsfall immer ehrenhaft desertieren, aber mal ernsthaft, wieviele würden das wirklich machen? "Wenn einer von uns zweifeln will, der andere gläubig lacht."

    Zitat von -NighTmare- Beitrag anzeigen
    Berufsarmee ist eine Sache für sich. Vielen fehlt ohne Grundwehrdienst der Einblick in die Bundeswehr, manche werden die Chance ihres Lebens sehen, andere können durch den Grundwehrdienst festellen, dass das Militär nicht das berufliche Umfeld ist, welches man sich wünscht.
    Und im Interesse der Gleichberechtigung führen wir dann natürlich auch die Dienstpflicht für jede nur erdenkliche Art von Ausbildung, Studium, Freiberuf, Solzialschmarotzerei (muss man schließlich auch mal testen) etc. ein? Wenn sich die BW nicht ohne Zwangsmaßnahmen (wer einmal als Zivi erlebt hat, wie weitreichend der Begriff Desertion ist, versteht die Tragweite ganz gut) über Wasser halten kann, dann hat das vielleicht einen Grund...
    Zuletzt geändert von Golan; 09.12.2008, 17:51.

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  • -NighTmare-
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass sich der Staat um die Kameradschaft Gedanken macht?
    Dem ist das alles scheißegal. Dieser "Konflikt" in Afghanistan ist zum Krieg geworden, das kriegen so ziemlich Alle nicht mit, man muss den Einsatz rechtfertigen und schönreden, wie wichtig Demokratie und Freiheit dort unten ist. Taliban und Afghanen kennen sowas nichtmal, wer weiß also, ob die das wirklich wollen?

    Ich mache die Bundeswehr nicht für den Staat, sondern für mich. Wie viele Andere auch.

    Berufsarmee ist eine Sache für sich. Vielen fehlt ohne Grundwehrdienst der Einblick in die Bundeswehr, manche werden die Chance ihres Lebens sehen, andere können durch den Grundwehrdienst festellen, dass das Militär nicht das berufliche Umfeld ist, welches man sich wünscht.

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