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  • Nasomator
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    @-NighTmare-, wünsch dir viel Spaß bei den Chaoten und bleib ja an einem Stück.

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  • -NighTmare-
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    So, dann machts mal gut, und spamt nicht so viel

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  • megatroll
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Was ich hier mal loswerden möchte, ist die Einstellung gegenüber der Bundeswehr in den Medien:
    Was Bild, Stern, Spiegel, Focus und co berichten ist einfach zum kotzen, man liest nie wenn mal was gut geht, nur negatives wird erwähnt, mittlerweile ist es oft so, dass man die Bundeswehr nicht mal irgendwo loben darf, sonst wird man sofort blöd angemacht, kann und darf sowas sein?????

    Ich selber werde leider vermutlich ausgemustert, da ich eine angeborene Zyste im rechten Oberschenkel habe, denen ist die Gefahr zu groß das da was passiert

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  • Chris Sabion
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Na ganz einfach: Grundausbildung.


    Ehrlich:
    Fachdienst und Truppendienst habe ich noch nie gehört...wirst Du wahrscheinlich auch nie wieder hören wenn Du erst mal da bist.

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  • Jarhead
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    @Chris Sabion: Als der Wehrdienstberater bei uns in der Schule war, hat ers uns etwas von Fachdienst und Truppendienst erzählt. Das was du geschrieben hast, hört sich nach Fachdienst an, also in seinem erlernten Beruf arbeiten. Mich interessiert aber mehr wie ich mir den Truppendienst vorstellen soll.

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  • Tomy Tom
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Die Grundausbildung wird nach dem entsprechenden Truppenteil gebildet.
    So werden z.B. Panzergrenadiere eine andere Ausbildung haben, als Leute die bei der Luftwaffe sind.
    Es gibt zwar eine gewisse "Kernausbildung" welche bei allen gleich ist, aber der Rest wird auf den entsprechenden Truppenteil zu geschnitten.

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  • Chris Sabion
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Soweit ich weiß unterscheidet sich die Grundausbildung natürlich, je nachdem wo Du dienst (Heer, Marine, Luftwaffe, im bergigen Bayern oder im flachen Friesland), aber im Grunde ist es überall dasselbe, möchte man meinen.
    Die einen gleiten durch die Wälder (so wie ich) Norddeutschlands, die anderen über die Sanddünen von Holland (Kollege von mir).

    Prinzipiell ist die Ausbildung die Gleiche.

    Du lernst das Feuern mit der Waffe, die Ausbildung am Gewehr und an der Pistole, ander Panzerfaust (bei mir zum Beispiel nur Simulation), an der Handgranate (auch hier, bei mir nur Plastik) und am MG (das war mal zur Abwechslung echt ).
    Man macht den "Helfer im San-Dienst", das ist so etwas wie ein Erste-Hilfe-Kurs für Fortgeschrittene, geht also über die Materie eines Kurses für den Führerschein weit hinaus und dauert auch einige Tage.
    Abgesehen davon hat man theorethischen Unterricht, Politik, Mathe, englisch usw. wo auch Arbeiten/Tests geschrieben werden.
    NATO-Themen werden natürlich auch behandelt: Die Heereshierarchie, das Verhalten im Gefecht, im Manöver, usw.
    Dann natürlich ganz wichtig: Die Vermessung. Also Koordinaten lesen können, Karten lesen können, Orientierungsmärsche bei Nacht, Hören und Sehen bei Nacht (Tarnunterricht) usw.
    Ich als Vermessungstechniker hatte da natürlich leichte Karten bei dem Koordinatenthema

    Ansonsten gilt: Betten machen, Flure und Nasszellen reinigen, Waffen reinigen (wirst Du am häufigsten machen, egal wo Du bist), Schuhe putzen, zu verschiedenen Untersuchungen rennen, Sport machen usw. usf.


    Der Dienst nach der AGA unterscheidet sich von Einheit zu Einheit seeeeehr unterschiedlich.

    Gelernte Kfz-Mechaniker werden natürlich in die Inst. abkommandiert, wo sie ihre Arbeit tun können, die sie gelernt haben.
    Andere machen Bürojobs (ich zum Beispiel) obwohl sie als Vermesser zum Beispiel woanders viel nützlicher gewesen wären.

    Ich zum Beispiel war im S3-Stabsdienst, habe morgens die Post sortiert, hatte irgendwann neue Rekruten, die noch nicht mal die Gefreitenstreifen auf der Schulter hatten und musste sie anlernen, stellte Kommandierungen auf, schrieb Wochendienstpläne und und und.
    Der Vorteil: Da wir die Kommandierungen geschrieben haben für die Kaserne, konnten wir uns die besten "Seminare" natürlich unter den Nagel reißen, als erster.
    So war ich dann 2 Monate in Hannover stationiert und habe meinen LKW-Schein gemacht. Wieder was anderes.

    Unter anderem bleibt einem dann auch noch die Zeit, das Deutsche Sportabzeichen in Gold zu machen usw.

    Köche brauchen sie natürlich auch. Ich zum Beispiel habe einen LKW gefahren, wo die Küche drin war. Also als es jetzt mal ne Woche weg ging zum NATO-Übungsplatz in Bergen. Da durfte ich dann den ganzen Tag Kommandeure und Hauptmänner zu den Schießplätzen fahren.
    Einmal habe ich einen Major aus Penzberg (bei München) abgeholt, der aus dem Kosovo wiederkam (natürlich nicht mit dem LKW), hab den mitten in der Nacht nach Hause gebracht und dafür bekamen mein Kamerad und ich jeder eine Stange Zigarette (zollfrei) von ihm geschenkt. Da waren wir dann 25 Stunden unterwegs und solche Scherze.
    Einen Hauptmann haben wir auch in Rammstein abgeholt, war auch witzig, während alle anderen in der Kaserne Dienst taten oder wie der mal über die Hindernisbahn gingen.

    So musste ich auch eigentlich nie Wache halten übers Wochenende, man hatte immer die Chance, andere dafür zu "opfern", die einem was schuldeten
    Zwei mal war ich KvD (Kraftfahrer vom Dienst), das heißt, die ganze Nacht auf Abruf bereit sein falls was ansteht und man irgendwo hinfahren muss.
    Das war aber unter der Woche, so dass ich kein Wochenende in der Kaserne verschwendete.

    Ich könnte noch mehr erzählen, aber ich mach jetzt erst mal Feierabend und fahre nach Hause^^

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  • Jarhead
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    @Chris Sabion: Ist die Grundausbildung eigentlich je nach Truppenteil "härter", z.B ist die Ausbildung bei den Panzergrenies härter als bei den Instandlern? Gibst da, bis auf die spezifischen Aufgaben, Unterschiede? Kannst du dazu etwas sagen?

    Ich muss wahrscheinlich auch Wehrdienst leisten, und ich würde diesen am liebsten bei den Marineschutzkräften ableisten. Unterscheidet sich nur der Dienst nach der AGA bei den jeweiligen Truppenteilen, oder auch die Grundausbildung?

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  • -NighTmare-
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Wenn ich als Greenhorn was dazu sagen darf; ich erhoffe mir vorallem durch die Tatsache, dass ich zum Sani ausgebildet werde, eventuell einen Job im Rettungswesen.
    Allgemein macht sich das bestimmt gut, kann man eine Sanitätsausbildung bzw. abgeschlossenen Wehrdienst vorweisen

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  • Chris Sabion
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Gamma Beitrag anzeigen
    Mag zwar alles witzig sein und Spass machen, aber Zeitverschwendung. Was hab ich späteren Leben davon wenn ich meine kack 9 Monate gedient habe? Nichts.
    Genau das höre ich am allerhäufigsten von den Leuten, die nicht hinwollen.

    Glaub mir, ich bin mehr als unerschütterlich und felsenfest davon überzeugt, dass Du anders denken würdest, wärest Du schon da gewesen

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  • Psychosis
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Nasomator Beitrag anzeigen
    Eigentlich hast Du recht, jedoch hängt es von dem jeweiligen Sachbearbeiter ab. Wenn der dich gefressen hat, kann und wird er dafür sorgen, dass du auch mit T4 noch eingezogen wirst. Fakt ist aber, wir haben viel zu wenig Plätze, als dass jeder Wehrpflichtige eingezogen werden kann.
    Jop, stimme ich dir zu. der Bruder von meinem Kumpel wurde als t3 gemustert und ist inzwischen über das Wehrpflichtigenalter raus, hat brav als Elektroniker weitergearbeitet und seinen Meister gemacht. Kommt wie gesagt drauf an.

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  • Imrahil767
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Gamma Beitrag anzeigen
    Wieso mir ein Jahr verloren geht? Weil ich ein Jahr lang völligen Schwachsinn machen muss, den kein Mensch braucht. Mag zwar alles witzig sein und Spass machen, aber Zeitverschwendung. Was hab ich späteren Leben davon wenn ich meine kack 9 Monate gedient habe? Nichts.
    Die Bundeswehr ist auf die Wehrdienstleistenden angewiesen. Ohne diese müssten viel mehr Berufssoldaten eingestellt werden, von denen zurzeit über 50% während des Wehrdienstes rekrutiert werden.
    Die 9 Monate machen sich immer gut auf einem Bewerbungszeugnis. Außerdem hast du auch mal etwas für die anderen getan und kannst im äußersten Notfall (zurzeit natürlich nicht gegeben) dein Land verteidigen.

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  • Gamma
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Zitat von Chris Sabion Beitrag anzeigen

    Und wieso geht Dir ein Jahr verloren?
    Weil Du gerade studierst?

    Als Mann weiß ich doch schon spätestens mit 16 dass das mal auf mich zukommt und die mich eventuell da raus reissen. Da studiere ich doch lieber hinterher, oder direkt beim Bund, da kostet es nicht mal was.
    Nein momentan studiere ich nicht, hatte ich aber eigentlich vor.

    Beim Bund studiere ich nicht. Es geht einfach darum das ich ein Mensch bin der seine Freiheiten braucht. Ich würde zB für nichts in meinem Leben Downhill Racing aufgeben. Das ist einfach das wichtigste für mich, erklärt mich für verrückt, glaubt mir nicht, erzählt mir was ihr wollt. Mo-Fr in der Kaserne ohne mein Bike geht nicht. Da geh ich ein.
    Wieso mir ein Jahr verloren geht? Weil ich ein Jahr lang völligen Schwachsinn machen muss, den kein Mensch braucht. Mag zwar alles witzig sein und Spass machen, aber Zeitverschwendung. Was hab ich späteren Leben davon wenn ich meine kack 9 Monate gedient habe? Nichts.

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  • Chris Sabion
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Wer sagt das denn?

    1. Ist nicht jeden Tag Sport

    2. Macht Sport Spaß

    3. Besteht das meistens nur aus "Einer Kasernenrunde", und zwar im Jogginganzug...OHNE Gepäck.

    4. Ist das nur nach der Grundausbildung...während der Grundausbildung hast Du auch mal andere Sachen zu tun und da geht's auch schon mal morgens mit voller Montur ins Manöver

    5. In der Grundausbildung macht man erst einen 6km Marsch, dann irgendwann einen 12er usw., aber insgesamt bleiben in den 2 Monaten nur Zeit für 2.
    Wir sind dafür öfter raus und haben 4 Mal Biwak gemacht, wo andere Einheiten nur 2 oder eines gemacht haben.

    6. Später, den 30km Marsch mit vollem Gepäck (was auch nur 25 Kilo im Rucksack bedeutet) macht man einmal im Monat, und auch nur, wenn man dazu angemeldet wird. Ich habe ihn einmal im Leben gemacht und locker geschafft, alles halb so wild.


    Und zwischen all diesen Aktivitäten soll man auch noch irgendwann in den Krieg ziehen?
    Da glauben wirklich welche dran?
    OMG...
    Zuletzt geändert von Chris Sabion; 10.09.2008, 13:29.

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  • JamDeluxe
    antwortet
    AW: Bundeswehr

    Also mein Bruder war beim Bund und wir haben immer drüber gelabert. EIgentlich sind nur die ersten 3 Monate hart danach is es easy going. Doch als die Fussball gespielt haben is ihm wer aufn Fus gefallen und er hatte 2 Monate Urlaub

    Doch Gamma hat teilweise recht. Morgens is um 5 Uhr aufstehen, Betten machen und dann wird gefrühstückt 10min und dann gibts erstma Sport ich glaube nen 10Km Marsch am Anfang mit leichtem Gepäck.

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