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Bedank dich bei der Tea Party.
Aber Obama hats geschickt gemacht: die Einigung beinhaltet, dass der Haushalt auch für 2012 gilt, also können die Rechtspopulisten ihn damit im Wahlkampf nicht terrorisieren. Und ganz nebenbei kann er noch von sich behaupten, im Jahr 2012 die niedrigsten Staatsausgaben seit den 50ern zu haben. Aber schon lustig, wie man das gerade mal einen Tag vor dem default hinkriegt und dann noch nicht mal sicher ist, wie die restlichen 1,4 Billionen Dollar (insgesamt sind es ja 2,4 und 1 Billion davon kommt durch Leistungskürzungen/-streichungen zustande) in die Kasse kommen sollen. Schön mit dem Feuer spielen und so.
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Und diese Einigung wurde "in letzter Minute" noch erziehlt. Mal ganz ehrlich, das ist wie ein Cheat-Code für Sim-City, der es einen erlaubt unendlich viele Schulden zu haben. Und dann kommt der Geld-Cheat... Besser wäre eine Haushaltssanierung mit Sparmaßnahmen an den Stellen wo man auch sparen sollte - wie dem Militär zB. Einfach mit dem Leben was man auch leisten kann bzw. hat und nicht darüber hinaus. Das ist etwas, wo die Amis noch im Amöbenstadium herumkrebsen.
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Ohne den Thread bisher gelesen zu haben, möchte ich folgendes in den Raum stellen: sollte bis zum 2. August keine Einigung über die Schuldengrenze erzielt werden, dann sind die USA partiell zahlungsunfähig. Das bedeutet nicht, dass die Staaten pleite sind. Experten schätzen, dass die USA bzw. deren Finanzministerium seinen Verpflichtungen noch bis Ende August nachkommen kann, optimistischere Schätzungen sagen sogar bis September. (Quelle: FAZ vom 29. Juli)
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Problem ist ja, dass die Wirtschaft die Politik kontrolliert und nicht andersherum, wie es eigentlich sein sollte.
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Richtig! Das Problem bei der heutigen Globalisierung ist nämlich die flächendeckende freie Marktwirtschaft. Das erschert es massiv auf nationaler ebene Soziale Marktwirtschaft zu betreiben (offiziel versucht Deutschland dieses Konzept)
Die beiden Wirtschaftsformen:
Es würde garantiert zu Chaos etc. kommen, wenn die USA pleite sind... aber meiner Meinung nach bräuchten wir ein Wunder um dies langfristig zu verhindern... Letztlich könnte man dann auch mal zu abwechslung wenigsten versuchen aus seinen Fehlern zu lernen (ja, es klingt naiv!).
Auch auf internationaler Ebene sollten die Märkte in gewissen Masen kontrollierbar sein. Auf Europa bezogen könnte ich mir zumindest vorstellen, dass Internationale Gemeinschaften, wie die EU... solche "Kontrollfunktion" übernehmen kann.
Der Haken ist natürlich, dass auch hier wieder alle an einem Strang ziehen müssen.
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Was hat das mit dem Thema zu tun? Sicher würde es beim radikalen Wegfall der Börse ne Krise geben, aber auf Chaos folgt Ordnung und auf Ordnung folgt Chaos ect. Etwas weniger Globalisierung wäre ohnehin besser, dann wäre die Marktwirtschaft deutlich besser beherrschbar und Pleiten wie die USA sie im Moment erlebt, würden sich nicht global auswirken.
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Okay, wenn dein Arbeitgeber nicht in der freien Wirtschaft ist, bzw. nicht von einem solchen Unternehmen oder dem Staat abhängig ist, dann musst du dir ja keine Sorgen machen!
Da es dann außer Bestattern kaum noch andere "krisensichere" Branchen gibt, musst du wohl Bestatter sein, oder? (Denn sterben tut immer jemand!)
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An der Börse wird eine Pseudowirtschaft betrieben. Soll mir recht sein, wenn sie einknickt, noch besser wäre es, wenn sie ganz wegstirbt.
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Jap, die Weltwirtschaft wird bei einer Pleite der USA mit Sicherheit ganz schön einknicken und die Börsenkurse werden, denke ich mal, fallen.
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Was mit den USA passiert ist doch eher zweitrangig, interessant wird es für die Weltwirtschaft!!
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So, wenn am 2ten August keine Einigung erzielt wurde sind sie pleite. Hoffen wir mal, dass es nicht dazu kommt.
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Das geht, lass dir das mal gesagt seinZitat von LoneWolf Beitrag anzeigen..wie kann man denn Länder hassen?
Ich weiß Hass sollte sich nur gegen einzelne Personen richten, aber lass mich mal, ich brauche das für mich.
btw, stark offtopic xD
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..wie kann man denn Länder hassen?Ich hasse die skandinavischen Länder
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Apropro extremistisch... "Gehaltsobergrenzen" wäre stark links (radikal). Und bei der UdSSR hat man ja damals gesehen wie "gut" sich diese links-Tradition durchgesetzt hat. Ich hasse die skandinavischen Länder, aber eins machen sie richtig: Die Besteuerung wird als Mittel zum fairen sozialen Miteinander eingesetzt, sodass man dort einen derart starken Unterschied zwischen Arm und Reich nicht hat.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenIch bleibe dabei, es muss Gehaltsobergrenzen geben, oder aber eine starke Besteuerung hoher Gehälter. Und wenn Menschen immer mehr besitzen wollen als andere, so ist das eine verdammt primitive Natur. Und da wollen sie etwas besseres sein als Tiere?
Es ist eher die Erziehung, man bekommt beigebracht: Haste was, biste was.
Wenn man an den alten verquorenen Dingen festhält, dann kann es nie was werden mit der Schuldentilgung.
Und Medusa hat recht, es ist nicht das Sozialsystem schuld, auch wenn gierige Kapitalisten das einem gerne weismachen wollen, nur damit sie ihre eigenen Kröten behalten können.
Die Amis haben weder Sozial, noch Rentensystem, dennoch sind sie pleite. Na, wer findet den Fehler?
Aber es ist ja eben einfacher, von den Kleinen zu nehmen, und dann wundert man sich, wenn extremistische Gedanken zunehmen.
Schonmal mit den weltwirschaftlichen Verflechtungen auseinandergesetzt? Oder darüber nachgedacht wie Wirtschaft funktioniert? Siehe Grafik:Zitat von Fabisch Beitrag anzeigenDas ist mein Senf dazu und da es eigentlich um die USA und nicht Europa ging dazu auch noch etwas.
Dieses Problem ist ein lokales Problem der USA, das zwar große Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat, allerdings glaube ich würden wir nach der entstehenden Krise auch weiter gut zurechtkommen, mit oder ohne USA.
http://www.bpb.de/cache/images/DLQDOX_590x780.gif
Wenn nun also diese 7,2% an Exporten einfach wegfallen oder sich senken (sagen wir mal um 5% auf 2,2%, in Zahlen: statt 71,5 Mrd € sind dies nur noch 21,84 Mrd €) muss man das ja irgendwie ausgleichen. Und wie macht man das am Besten? Entweder man besteuert das eigene Volk stärker (was destruktiv wäre, weil die Leute nicht mehr soviel kaufen würden -> ergo geht die Kaufkraft runter, die eigene "nationale" Wirtschaft leidet (nur durch Amerika´s nationaler Wirtschaft...) oder Methode B: Man importiert aus anderen Ländern nicht mehr soviel, aber jetzt kommt der Clou... die müssen das ja auch irgendwie ausgleichen, weil denen dann Gewinne und damit Kapital fehlt. Und wie machen die das? Ganz genau, auf demselben Weg wie Deutschland. Jetzt kannst du im Endeffekt sehen, was das alles nach sich ziehen kann.
Das ist das Problem der Globalisation, geht ein Schiff unter, geht die ganze Flotte baden.Zuletzt geändert von Crafty776; 14.05.2011, 14:37.
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Gehaltsobergrenzen?Wer legt die denn fest, wer bestimmt was "viel" ist und was wenig, was ist wenn man "zufällig" genau darunter bleibt.....und bei einer Inflation - wie siehts dann aus? Ich glaube dass damit mehr Schlupflöcher geschaffen werden und halte eine gerechtere Besteuerung für den richtigen Weg.
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