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Die USA sind pleite!

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Ich bleibe dabei, es muss Gehaltsobergrenzen geben, oder aber eine starke Besteuerung hoher Gehälter. Und wenn Menschen immer mehr besitzen wollen als andere, so ist das eine verdammt primitive Natur. Und da wollen sie etwas besseres sein als Tiere?

    Es ist eher die Erziehung, man bekommt beigebracht: Haste was, biste was.
    Wenn man an den alten verquorenen Dingen festhält, dann kann es nie was werden mit der Schuldentilgung.

    Und Medusa hat recht, es ist nicht das Sozialsystem schuld, auch wenn gierige Kapitalisten das einem gerne weismachen wollen, nur damit sie ihre eigenen Kröten behalten können.
    Die Amis haben weder Sozial, noch Rentensystem, dennoch sind sie pleite. Na, wer findet den Fehler?
    Aber es ist ja eben einfacher, von den Kleinen zu nehmen, und dann wundert man sich, wenn extremistische Gedanken zunehmen.

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  • Medusa
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Zitat von Fabisch Beitrag anzeigen
    Wofür braucht man bitte einen extra Volksentscheid, wenn man ein Parlament / Regierung gewählt hat? Wir leben hier in einer repräsentativen (nennen wir es "indirekten") Demokratie, wo man Volksvertreter wählt und die entscheiden in Vertretung für einen dann was passiert.
    Und abgesehen wurden Deutschland und Österreich nicht in die von die als "Irrenanstalt" bezeichnete EU "eingetragen", sondern Deutschland hat die EU (sowie die Vorgänger EWG/EG) mitgegründet und Österreich ist '95 beigetreten, wobei es in Ö einen Volksentscheid mit 2/3 Mehrheit gab.
    Stimmt, wir waren Mitgründer der Irrenanstalt. Naja, 10 Jahre ist der letzte Geschichtsuntericht her, man sieht das man alt wid... Ich bin sooo aaaaaaalt... Trotzdem danke für die Korrektur.


    Zitat von Fabisch Beitrag anzeigen
    Gegen USA im Sinne von Weltmacht hätte ich nix, dann haben wir immerhin ein Gegenstück zu China / Indien und was da noch so bald kommt.
    Leider giert es den Menschen nach Macht und Reichtum/Wohlstand, denn sonst bräuchten wir überhaupt keine Weltmächte, Globalisierung und den (schon ziemlich verfaulten) Käse...


    Zitat von Fabisch Beitrag anzeigen
    Abgesehen davon sind hier genannte Sachen wie Gehaltsobergrenzen oder gleichmäßige Verteilung von Geld vollkommener Schwachsinn, der sowieso nicht machbar ist, da es in der Natur des Menschen liegt mehr als der andere zu Besitzen. Zudem ist Stuttgart21 sinnvoll, auch wenn es dort einige Planungsfehler gibt.
    Man muss sich auch mal von alten Dingen trennen können und dem Fortschritt freie Bahn (im warsten sinne des Wortes) machen.
    Jop, Gehaltsobergrenze ist IMO nicht so gut. Es muss etwas mehr besteuert werden, zumindest für die höheren Gehaltsschichten.


    Zitat von Fabisch Beitrag anzeigen
    Ich stimme aber auch zu, dass sinnlose Entwicklungshilfen wie die an China eingespart und zum Schuldenabbau verwendet werden müssen.
    Schuldenabbau ist sowieso problematisch, wenn wir an unserem Sozialsystem festhalten wollen, da es einfach zu teuer wird weil kein Nachwuchs da ist. Soll heißen in diesem Land fehlen Kinder und nicht irgendetwas anderes. Wenn es eine anständige Altersstruktur geben würde, wären viele Probleme gelöst.
    Für die USA kann man sagen, dass der Staat weniger Polizei spielen sollte. Wieviel haben die "Polizei"einsätze für Afgahnistan gekostet? Wieviel für den Irak? Ach stimmt, das Öl wirds schon (hin)richten. Und die Amis sind pleite, obwohl sie ein Sozialsystem nach dem Motto "Zu wenig zum Leben, zuviel zum Sterben" haben - oder vielleicht besser hatten, denn ich kenne die aktuelle Lage nicht genau, aber das war eines der Hauptwahlkampfsziele von Obama, wer sich noch daran erinnert -, was uns eindrucksvoll zeigt, dass nicht das Sozialsystem das Hauptproblem ist, sondern einfach nur die Misswirtschaft und Fehlpolitik.

    Im Bezug auf Europa sag ich nur Dito. Problemematisch ist allerdings auch, wie Firmen unsere Subventionspolitik missbrauchen. Als zinslosen Staatskredit hätte man es machen sollen, wie man es ALG2-Empfängern anbietet. Was wollen wir bitte mit größeren Nachwuchsraten? Wir haben die geringsten Arbeitslosenzahlen seit JAHRZENTEN, nicht trotz unseres Sozialsystemes, sondern wegen unseres Sozialsystemes. Berufliche Rehabilitation, Minijobs ect. gehört dazu.
    Zuletzt geändert von Medusa; 13.05.2011, 16:08.

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  • Fabisch
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Zitat von Medusa Beitrag anzeigen
    Welcher Komiker hat eigentlich Deutschland und Österreich einfach mit in die Irrenanstalt "Europäische Union" eingetragen? Soweit ich weiß wurde ich bzw. meine Eltern nie danach gefragt - und dann sprechen die von "Volksentscheid". Und manche durften den Zirkus gleich zweimal machen, weils so schön lustig war.
    Wofür braucht man bitte einen extra Volksentscheid, wenn man ein Parlament / Regierung gewählt hat? Wir leben hier in einer repräsentativen (nennen wir es "indirekten") Demokratie, wo man Volksvertreter wählt und die entscheiden in Vertretung für einen dann was passiert.
    Und abgesehen wurden Deutschland und Österreich nicht in die von die als "Irrenanstalt" bezeichnete EU "eingetragen", sondern Deutschland hat die EU (sowie die Vorgänger EWG/EG) mitgegründet und Österreich ist '95 beigetreten, wobei es in Ö einen Volksentscheid mit 2/3 Mehrheit gab.

    Die EU ist im Grunde genommen auf dem Weg eine 2. USA zu werden.
    Gegen USA im Sinne von Weltmacht hätte ich nix, dann haben wir immerhin ein Gegenstück zu China / Indien und was da noch so bald kommt.

    Abgesehen davon sind hier genannte Sachen wie Gehaltsobergrenzen oder gleichmäßige Verteilung von Geld vollkommener Schwachsinn, der sowieso nicht machbar ist, da es in der Natur des Menschen liegt mehr als der andere zu Besitzen. Zudem ist Stuttgart21 sinnvoll, auch wenn es dort einige Planungsfehler gibt.
    Man muss sich auch mal von alten Dingen trennen können und dem Fortschritt freie Bahn (im warsten sinne des Wortes) machen.

    Ich stimme aber auch zu, dass sinnlose Entwicklungshilfen wie die an China eingespart und zum Schuldenabbau verwendet werden müssen.
    Schuldenabbau ist sowieso problematisch, wenn wir an unserem Sozialsystem festhalten wollen, da es einfach zu teuer wird weil kein Nachwuchs da ist. Soll heißen in diesem Land fehlen Kinder und nicht irgendetwas anderes. Wenn es eine anständige Altersstruktur geben würde, wären viele Probleme gelöst.

    Das ist mein Senf dazu und da es eigentlich um die USA und nicht Europa ging dazu auch noch etwas.
    Dieses Problem ist ein lokales Problem der USA, das zwar große Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat, allerdings glaube ich würden wir nach der entstehenden Krise auch weiter gut zurechtkommen, mit oder ohne USA.

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  • Medusa
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Zitat von Crafty776 Beitrag anzeigen
    ich selber habe z.b. mal in meinem Freundeskreis laut verkündet ich wäre dafür die DM wiedereinzuführen und aus der EU auszutreten...
    Der € hat gegenüber der DM schon einige Vorzüge. Preise in EU-Ländern werden ohne umrechnung vergleichbar, man kann mit den € aus Deutschland auch in anderen €-Ländern bezahlen, quasi in ganz Europa, und zudem fallen dadurch auch die Umrechnungsgebühren weg, die sonst die Banken immer eingezogen hatten. In dem Sinne bin ich froh, dass wir den € haben, eines der wenigen Dinge, die ich an der EU schätze.

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Die Länder, die nur geringe soziale Probleme haben, haben meistens auch eine geringe Einwohnerzahl.

    Ich bin absolut dagegen, dass es wieder einen Diktator gibt. Ich habe keine Lust auf Unterdrückung des eigenen Volkes, Polizeistaat, Sortieren der Leute nach Nützlichkeit usw.
    So hat man 33 auch gedacht. Ja, wir brauchen einen, der mal richtig auf den Putz haut. Wo das hinführte, wissen wir alle.
    Da ich eine Behinderung habe, bin ich absolut gegen eine Ideologie, bei der solche weniger wert sind.

    In Sachen Steuerverteilung stimme ich dir aber zu.
    Es muss z.b. eine Gehalts - Obergrenze geben. Es nützt niemandem, wenn einer Millionen hortet, die dann dem Geldkreislauf fehlen. Zumal man eh nie soviel ausgeben kann.
    Vermögen muss besteuert werden, daneben die Steuersätze den Gehältern angleichen. Wer mehr verdient, zahlt auch mehr.
    Keine sinnlosen Staatsausgaben mehr. Wozu brauchen die Politiker derart hohe Diäten? Wozu Großprojekte wie Stuttgart 21? Entwicklungshilfe an Länder wie China, die es nicht mehr brauchen, streichen. Sofort raus aus Afghanistan.

    Was auch her muss, ist eine Steuer auf Bankspekulationen. Das dürfte einiges einbringen.

    Damit könnte man schon einiges reißen, aber solange die Reichen auf ihren Millionen hocken, oder Leute nur auf Reichtum aus sind, ändert sich nix.

    Ich gebs zwar zu, allsoviel verstehe ich von Wirtschaft auch nicht. Wohl aber, dass man dort nehmen muss, wo es ist und nicht von denen, die eh kaum etwas haben.

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  • Crafty776
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Ich sehe im Endeffekt alles so wie Naso, der das echt gut zusammengefasst hat in seinen Beiträgen. Vor allem was die faschistische Denkweise angeht... ich selber habe z.b. mal in meinem Freundeskreis laut verkündet ich wäre dafür die DM wiedereinzuführen und aus der EU auszutreten... wohl mehr als Provokation als wirkliche Idee... prompt war ich als "Rechtsradikaler NPD-Wähler" abgestempelt.

    Ich bin kein Wirtschafter, habe nie Wirtschaft wirklich gelernt oder im Endeffekt verstanden (z.b. den Aktienmarkt verstehe ich bis heute nicht 100%-ig und irgendwie die meisten Leute die meinen sie verstünden den, im Endeffekt dann doch nicht ). Aber ich weiß wie ich 1+1 zusammenrechne, und wenn ich eine negative Zahl hinter dem "+" habe, die größer ist als die Zahl vor dem "+" muss ich höllisch aufpassen, weil dies mein Kapital angreift.

    So hart es klingt, bräuchte dieses Land einen Diktator, um Entscheidungen schnell und präzise durchzubringen. Ich persönlich würde das auch machen. Erster Schritt wäre dabei: Alle Konten einzufrieren. Alles Geld dem Staat geben und in gewisser (sinnvoller Weise, sollte man sich vorher Gedanken machen zu verteilen). Optional könnte man auch nur die Konten von Privatpersonen einfrieren die zuviel Geld haben/verdienen. Viele haben sich das zwar auf eine faire und harte Weise verdient, aber erstmal muss man den Staat sanieren und wenn ich zu diesen Leuten sagen würde: "Würdet ihr den Staat sanieren?" (z.b. indirekt durch höhere Besteuerung bei hohem Gehalt/viel Kapital) würden die sich in das nächstbeste Land verpissen...

    In den meisten sozialgutstehenden Ländern (vor allem die skandinavischen wie Schweden) hat sich diese Verteilung über Steuern als bester Weg herausgestellt, die Schere zwischen Arm und Reich ist dort nicht zu krass wie in Deutschland oder Österreich oder ganz anderen "schlimmeren" Staaten in der EU.

    Steuern sind zum Lenken da, also sollte man anfangen diese ordentlich zu steuern.

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Die Probleme sind ja auch die Zinsen und das Rechnen mit Geld, welches gar nicht existiert. Daneben gibts Leute, die bunkern ihre Millionen, die dann im Geldkreislauf fehlen.

    Es ist schon richtig, dass man sich um Schwache im eigenen Staat kümmert, wenn man nicht Zustände wie in Ägypten oder Lybien haben will. Würde man sämtliche Sozialleistungen kürzen, dann steigen Kriminalität, Unzufriedenheit und die Tendenz zu Extremismus. Und das denke ich, will keiner.

    Ich finde, dass das jetzige Wirtschaftssystem reformiert gehört. Geld darf niemals vor Moral stehen.

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  • Medusa
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Wenigstens sind wir Deutschen nicht so dumm wie die Amis oder Japaner und bauen uns eine Wohlstandsblase auf. In Japan hat man Immobilien von Gutachten immer schön hoch bewerten lassen, bis sie das X-Fache von ihrem tatsächlichem Wert kosten. Auf diese wurden dann immer größere Kredite augenommen, bis man irrsinnige Unsummen hatte. Und bei Zahlungsunfähigkeit wurde die Wohnung nach ihrem tatsächlichem Wert gepfändet - oder so ähnlich.

    Das Beispiel der Amis, wie man es besser nicht macht, ist auch ein Muster, wie mans am besten nicht macht: Die Amis haben Kredite ausgegeben, die Leute der ärmeren Schicht anlocken sollten. Nun ist es so, das dafür nicht die Kreditwürdigkeit geprüft wurde, wie es sonst üblich sei. Nein, man hat munter ein ganzes Dutzend solcher Kredite vergeben, weil die Abnehmer dachten, sie könnten es zurück zahlen - und haben sich da locker um einige tausend Dollar verschätzt, meistens im zehntausender Bereich. Tja, und dann wird die Schuld fällig. Prost mahlzeit.

    Arm aber glücklich ist ein schönes Motto, was auch ich gerne vertrete. Nur leider funktioniert beim Menschen eine Welt ohne Geld nicht. Die Wurzeln des Kapitalismus reichen da bis vor Christus zurück und für einen (ethischen) Idealismus ist der Mensch einfach zu kurzsichtig... Oder zu anfällig für egoistische Störfaktoren, seien sie politisch oder religiös...

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  • Nasomator
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Niemand hat behauptet, dass das Durchfüttern von Schwachen die Schulden verusacht hat. Die Kernaussage ist, dass man niemanden durchfüttern kann, wenn man selbst hoch verschuldet ist und genau die Situation liegt vor. Wir können uns nicht als die reichen Retter der Welt aufspielen und hier geht alles den Bach runter.

    Ich versuch gerne gutes zu tun, aber wenn ich selbst Schwierigkeiten habe, meinen Verpflichtungen nach zu kommen, dann geht es einfach nicht. Lediglich der Maßstab ist ein anderer.

    Und wieder einmal gilt, gutes zu tun kostet Geld und das muss halt auch einfach da sein.

    Würdet ihr zur Bank gehen, einen Kredit über sagen wir mal 10.000 Euro aufnehmen, um euren Nachbarn zu unterstützen, der gerade leider seinen Job verloren hat? Wohl eher nicht. Aber wenn man es genau nimmt, tuen wir genau das, nur dass der Staat den Kredit in unserem Namen aufnimmt und uns dann bezahlen lässt.

    Aber darum sollte es hier gar nicht gehen, sondern eher um die Abstrusität von Staatsverschuldungen. So etwas gehört schlicht verboten. Ein Staat oder ein Land sollte auf Kosten seiner Bürger keine Schulden machen dürfen und erst dann etwas investieren, wenn er das Geld auch hat und nur dann.

    Und politisch gesehen, sollte der Schuldenabbau absolut höchste Prio haben, denn was bringen uns all die tollen Errungenschaften, wenn der totale Zusammenbruch damit nur noch beschleunigt wird.

    Und genau hier haben wir ein perfektes Beispiel dafür, dass man unbewueme Wahrheiten nicht hören will, in diesem Land. Kaum bringt man zur Sprache, dass es rechnerisch unmöglich ist, diesen Kurs zu halten und alles und jeden Kram weiter zu zahlen, kann man in irgendeine absolut unschöne Ecke gedrängt werden. Nichts, aber auch wirklich garnichts, liegt mir ferner, als faschistisches Gedanken gut. Und trotzdem, nur weil ich rechnen kann, dreht man meine Aussagen so hin, als hätten sie faschistische Hintergründe. Genau das kotzt mich an an diesem Land und genau das liegt auch unser größtes Problem. Wer die Wahrheit sagt, wird diffamiert und politisch gekillt.

    Die Leute hören lieber Geschichten und Märchen, von unfassbaren und nicht bezahlbaren Abenteuern. Umweltschutz zu jedem Preis, Weltpolizei zu jedem Preis, Sozialstaat zu jedem Preis. Mit so unglaublichem Schwachsinn, kann man in diesem Land politisch punkten. Kein einzelner von uns, würde einen Kredit aufnehmen, um sich ne Solaranlage aufs Dach zu knallen, wenn Zins und Tilgung ihn in den Ruin treiben würden und er dadurch nichts mehr zu fressen hätte, aber auf Staatsebene finden wir das dann ne tolle Idee. Das stinkt doch zum Himmel. So kann doch kein gensunder Mensch rechnen. Aber ganu das tun wir und immer weiter in die Schuldenfalle.

    Ich seh schon, wie der Peter Zwegat in der neuesten Folge von, "Raus aus den Schulden", im Bundestag auftaucht und die Leute fragt, ob sie eigentlich noch alle Latten am Zaun haben. Ja, was ich hier schreibe, ist billiger Populismus, aber wie will man solch einem Unfug denn auch noch begegnen. Zeugs bezahlen wollen, für das man die Kohle gar nicht hat, funktioniert weder im eigenen Haushalt, noch in einem Betrieb, noch in einem Staat!
    Zuletzt geändert von Nasomator; 11.05.2011, 17:20.

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Also ich bin lieber arm, und schuldenfrei, als reich und voller Schulden.

    Das ist der ganze Fehler, auf den diese Wirtschaftsform aufbaut. Auf Schuld. Aber das geht nicht auf Dauer gut, irgendwann bricht alles zusammen. Und wie kommt man zu neuem Wachstum? Indem man altes kaputtmacht.
    Ein größerer Krieg wird also irgendwann unvermeidbar sein. Danach gehts wieder von vorne los. Erst Kriegsarmut, dann aber Aufschwung und Wohlstand.
    Entweder wir leben diesen Zyklus weiter, oder sehen uns nach Alternativen um.

    Durch das Durchfüttern von Schwachen alleine entstehen die Schulden nicht, die sind ein beliebter Sündenbock, auf den sich auch der Faschismus stützte.

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  • Nasomator
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Zitat von Crafty776 Beitrag anzeigen
    Manchmal habe ich mir überlegt eine Partei aufzumachen, aber da würde ich mit meiner "Ehrlichkeits/Offenheit-Strategie" leider keinen Blumentopf gewinnen und vor allem nichtmal über die regionale Ebene hinaus kommen (zu viele Rentner...). Ehrlichkeit ist heutzutage nicht gefragt (war es nie), sondern dass was sich am schönsten anhört ist nunmal am verlockensten.
    Meine Stimme hättest Du, denn genau so denke ich auch, ich würde immer den bevorzugen, der den Mut hat unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Aber was sind schon Wahrheiten?!

    Die Amis sind pleite, was niemanden verwundert. Wir sind auch pleite, mindestens genau so pleite, wie die Amis, die Griechen, Portugal und einige andere. Der Unterschied ist, wir habens noch nicht gemerkt, bzw. versuchen darüber hinweg zu täuschen.

    Nach meiner Definition ist jemand (Person oder Unternehmung) dann pleite, wenn er es niemals aus eigener Kraft schaffen kann, seine Schulden komplett zu tilgen und wieder uneingeschränkt Zahlungsfähig zu werden. Nach dieser Definition ist Deutschland pleite, denn wir schaffen es niemals, auch in ner Millionen Jahre nicht, die Staatsschulden zu tilgen. Wir können Neuverschuldungen bremsen, eventuell auch mal etwas mehr zurückzahlen, als nur die Zinsen, aber wir werden es nie zurück zahlen können.

    Früher oder später bricht alles zusammen und je mehr Gutmenschentum in unserem Land vorherrscht, welches uns dazu verleitet, alles und jeden mit durch zu füttern. Egal ob Betriebe, Faulenzer, insolvente Staaten oder sonstwas für nen Müll, desto schneller sind wir im Arsch. Wir schaffen es nichtmal unsere Schulden zu bezahlen, hauen aber in der Welt auf die Kacke, und stricken Rettungsschirme oder schießen überteuerten Vollschrott ins All (ISS).

    Alles wird in einem großen Knall enden und dann sind wir vielleicht schuldenfrei, aber alles was auf den Schulden aufgebaut wurde, liegt dann auch in Bruch.

    Dem Menschen und vor allem der Politik, fehlt die einfache Fähigkeit zu rechnen. Denn auch hier geht es um Wahrheiten, die niemand hören will.

    Es ist die Fähigkeit Schulden zu machen, die uns unseren scheinbaren Wohlstand garantiert, aber es ist nur eine Blase, die irgendwann platzt.

    Ich mal fürchterlich mit einem Poltiker (Partei egal) gestritten, als ich ihm sagte, jeder hungernde Schwarzafrikaner ist reicher als ich. Natürlich war es eine absolute Provokation, aber es war auch eine hundertprozentig mathemantisch korrekte Aussage. Denn wer NULL besitzt, hat deutlich mehr als der, der einige HUNDERTAUSEND im Minus ist. Nur die Fähigkeit Schulden zu machen, bietet mir ein besseres Leben, als einem armen arbeitslosen Schwarzafrikaner. Und genau das, ist eigentlich absolut nicht ok, denn sollte irgendein Umstand dazu führen, dass ich meine Gläubiger mal nicht mehr bedienen kann, so geht es mir kaum besser. Wobei selbst dann genieße ich einen gigantischen Luxus, denn ich könnte mich dann von anderen mit durch füttern lassen. Und alles nur, weil ich in Deutschland lebe.

    Die Welt ist nicht gerecht und schon gar nicht ehrlich oder fair, sie ist nicht logisch und keiner wird sie je verstehen. Die meisten scheitern schon daran, die Angelegenheiten zu verstehen, die si4e unmittelbar betreffen, aber verstehen oder nachvollziehen, was eine Staatspleite für uns für Konsequenzen hätte, kann und will niemand.

    Als (Eínzel-)Unternehmer und Vollkaufmann, stehe ich Tag für Tag dafür gerade, was ich mit meinem Betrieb tue, ich hafte voll und ganz für jeden Cent meiner Verbindlichkeiten und das ist auch gut so. Die Tatsache, dass Großkonzerne, Institutionen und Politiker, in keinster Weise in der Verantwortung stehen und für ihre Taten haften, treibt uns in den Ruin.

    Sollte auch nur ein Politiker dafür haften, wenn er die Gläubiger des Staates nicht mehr bedienen könnte, würde es auch keine Steuerverschwendungen mehr geben. Man würde anständig mit dem Geld der Bürger umgehen und erst, wenn man alle Schulden abgebaut hat und ein dickes Polster aufgebaut hat, würde man wieder dem Gutmenschentum nachgehen können. Und das wäre auch nur fair und gerecht. Und bitte kommt mir jetzt nicht mit Härtefällen. Ja ich bin auch dafür, dass man die Alleinerziehende mit 3 kleinen Kindern unterstützt und vieles weitere, aber es gibt einfach zu viele Dinge, die wir uns angesichts unserer Schuldenlage nicht leisten können und sollten. Aber wir bezahlen trotzdem immer fleißig weiter...
    Zuletzt geändert von Nasomator; 11.05.2011, 13:44.

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  • Kane
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Eigentlich gibt es nur ein Paar Möglichkeiten.

    Entweder kommt wieder eine Inflation sprich alles auf 0
    oder
    Es kommt der Dritte Weltkrieg
    oder
    Wir schaffen die Währungen komplett ab (Nur glaub ich Persönlich das wir dafür noch nicht bereit sind vllt in ein paar hundert Jahren)

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  • Medusa
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Welcher Komiker hat eigentlich Deutschland und Österreich einfach mit in die Irrenanstalt "Europäische Union" eingetragen? Soweit ich weiß wurde ich bzw. meine Eltern nie danach gefragt - und dann sprechen die von "Volksentscheid". Und manche durften den Zirkus gleich zweimal machen, weils so schön lustig war. Die EU ist im Grunde genommen auf dem Weg eine 2. USA zu werden. Dort wurden auch erst die Staaten unter einem Banner vereinigt - etwa 200 Jahre später gings auf Tauchfahrt in den Hundehaufen. Der EU, so gut wie einige Staaten wie Griechenland schon jetzt sich hochrappeln und bei all den Krisen, dauert es vielleicht nur noch 50 Jahre...

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Die USA sind pleite!

    Da sind die Schweizer noch richtig schlau, wenn sie sich nicht diesem Laden anschließen, der sich EU schimpft. Man sieht ja am Beispiel Österreichs, wo das hinführt: Aufgeweichte Tierschutzgesetze, mehr Transit, Anpassung an die EU - Agrardiktatur.

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  • Natan
    antwortet
    AW: Die USA ist pleite!

    Zitat von Crafty776 Beitrag anzeigen
    Kurze Frage: Welcher Staat außer Monaco und die Schweiz ist denn heutzutage noch nicht verschuldet...oO

    Sowas haut mich nicht mehr vom Hocker (traurig eigentlich...)
    Wer behauptet denn, die Schweiz sei nicht verschuldet?
    Wir haben schon Schulden, nur leider weiss ich nicht genau wie viel.

    Gewisse Sozialversicherungen haben bei uns mächtig Schulden! (Da sind die Ausländer zum Teil mitschuldig!) Weil, bei uns die Ausländer für ein paar Jahre bei uns arbeiten (die haben leider auch einbezahlt) und danach zurück in ihr Heimatland gehen und dann noch fürstlich von unserem Schweizergeld entlöhnt werden.

    Und die Rente, die ich jetzt einbezahle, von dem werde ich in ca. 40 Jahren nicht einen einzigen Rappen sehen... Wenns sein muss, kann ich mich selber ernähren!


    Was die USA betrifft, ist mir egientlich wurscht!!! Hauptsache die Schweiz geht nie in die überflüssige EU!

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