AW: Sind Computerspiele Kunst ?
Es sind nicht alle Spiele Kunst aber manche sind nah dran.
Volkov hat ja schon erklärt, Spiele sollen möglichst so bleiben wie sie sind.
Jetzt versteh ich aber nicht wieso ihr schimpft wenn man das durchdrücken möchte das solche Regeln kommen ?
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Kunst ist die Kunst, die Kunst als kunst zu verkaufen. Fällt mir dazu ein^^Zitat von Bippo Beitrag anzeigenLetztlich liegt es halt im Auge des Betrachters was Kunst ist und was gefällt.
Der eine erfreut sich lieber an kunstvoll gestalteten Bildern, für den anderen ist es ein voll verchromter Cadillac was feines.
Gibt ja auch Leute die essen lieber Butter anstatt Margarine.
Mein Vater hat was Kunst betrifft, immer einen sehr schönen Spruch parat, keine Ahnung ob ihr den kennt:
Trifft es irgendwie...
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Sorry aber jetzt mal ernsthaft, das ist doch eigentlich genau das gleiche wie jetzt nur dass die BPjM mit dem Indizierungshammer fehlt.
Publisher ordnen ja die Zensierung der Titel ohnehin im Vorfeld an, um einer zu hohen USK-Einstufung zu entgehen. Extra eine unzensierte lokalisierte Version als Testballon zu starten rechnet sich nicht, sondern es wird im Vorraus entschärft nach Erfahrungen mti anderen Titeln.
Eine nachträgliche Zensierung weil die USK-Einstufung anders ausfällt als erwartet ist auch heute möglich.
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Ich diskutiers mit den Genossen nochmal. Ist immer interessant auch was die Gegenseite zu sagen hat.Zitat von Stoned Warrior Beitrag anzeigenNur führen eben die zwei Versionen dazu, dass man weniger Gewinn erwirtschaftet. EA hat sich das iirc bisher nur bei TW erlaubt, wobei die Kane Edition ja mehr oder weniger das Pendant zu einer Collector's Edition war. Zwang, naja, zumindest setzt man die Firmen so unter größeren Druck. Wenn man die entschärfte Version nur dann rausbringen darf, wenn man gleichzeitig eine ungeschnittene veröffentlicht, erhöht das auf jeden Fall die Kosten für den Entwickler und ob sich das positiv auf den Markt auswirkt, bezweilfe ich mal sehr stark...
Klar ist es teuer aber wie gesagt, wir wollen mit dieser Regel später dafür sorgen das nicht mehr rigoros geschnitten wird und erhalten bleibt was erhalten bleiben soll.
Wir regen uns ja auch über diesen ganzen Cut-Blödsinn auf und kamen deswegen auf diese 2-Versionen-im-Fall-des-Falles-Lösung.
Wir werden uns das schon möglichst so ausdenken, dass so ein Fall selten eintreten wird.
Heute sind die Menschen, zumindest die vernünftigen ja im Denken weiter als vor ein paar Jahren und wenn ich mir manche Kinder im Alter von 13 angucke, das ist der Hammer...nur mal so als Beispiel.
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So etwas kann wahrscheinlich vom Kostenfaktor im Moment auch nur EA stemmen, 2 unterschiedliche Versionen in größeren Mengen weltweit in den Handel zu bringen.
Die meisten anderen Publisher werden es sich zweimal überlegen, im Falle eines Flops würde der Vertrieb schließlich das Doppelte an Unkosten verursachen.
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Nur führen eben die zwei Versionen dazu, dass man weniger Gewinn erwirtschaftet. EA hat sich das iirc bisher nur bei TW erlaubt, wobei die Kane Edition ja mehr oder weniger das Pendant zu einer Collector's Edition war. Zwang, naja, zumindest setzt man die Firmen so unter größeren Druck. Wenn man die entschärfte Version nur dann rausbringen darf, wenn man gleichzeitig eine ungeschnittene veröffentlicht, erhöht das auf jeden Fall die Kosten für den Entwickler und ob sich das positiv auf den Markt auswirkt, bezweilfe ich mal sehr stark...
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@ Krieger: Es geht nicht um den Zwang von irgendjemandem.
Wie oben beschrieben: Wenn ein Publisher eine bestimmte USK-Wertung anstrebt, aber die USK meint evtentuell dass es ungeschnitten eine höher sein müsste kann freiwillig beantragt werden eine entschärfte Version rauszubringen. Ansonsten kommt das höhere Siegel drauf.
Diese Zweitpressung wäre praktisch die Lösung wie beim deutschen C&C3 (KE & Normalversion).
Jetzt klar ?
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Du kannst doch wohl kaum den Publisher zwingen eine bestimmte Version eines Spiels heraus zu bringen.
Das würde wahrscheinlich sogar mehr schaden als nutzen.
Bevor ein Publisher verschiedene Versionen eines Spiels presst und diese dann rausbringt, wird er evtl das Spiel dann hier gar nicht erscheinen lassen, da bei mehreren Versionen es sehr unwahrscheinlich erscheint das man da noch Gewinn machen kann.
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Irgendwie reden wir aneinander vorbei.
Es geht nicht um Zwang von irgendjemandem, es geht darum: Wenn der Publisher freiwillig also von sich aus bereit ist die Spiele zu entschärfen, dann kann er dies beantragen. Möchte er das nicht, dann erscheint die Version die er ursprünglich nur angestrebt hat in entsprechender Alterfreigabe.
Die freiwillige Entschärfung kann nur erfolgen wenn USK Bedenken äußert, und selbst bleibt es freiwillig nachwievor. Spielt der Publisher nicht mit, kommt halt eine höhere Altersfreigabe drauf und das Thema ist gegessen.
Es geht darum, die Kunst zu bewahren und das die Spiele eben nicht rigoros zensiert werden. Darauf zielen wir ab.
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Aber du kannst doch die Entwickler nicht zwingen, ihr Spiel so auf den Markt zu bringen. Ich meine, wenn der Entwickler oder Publisher meint, sein Spiel muss in Deutschland ab 12 freigegeben werden und es dementsprechend schneidet, kannst du ihnen das ja nicht verbieten.
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Naja klar, wie gesagt, diese Regel ist praktisch nur ein Notfall-Backup.Zitat von Stoned Warrior Beitrag anzeigenNaja, klar, aber ich meine sowas ist ja immer vom Entwickler aus und der hat ja die Wahl, wie er sein Produkt auf den Markt bringen will. Angenommen ich hab ein Spiel, das ab 16 freigegeben würde, aber wenn ich Szene X entferne, ist es ab 12. Als Entwickler hab ich ein breiteres Publikem bei einem ab 12-Spiel und die Kunden in dem Bereich überwiegen die Leute, die es sich wegen der Zensur nicht kaufen (die, die es in Originalsprache bestellen wegen der Szene mal aussen vor gelassen).
Wenn ich jetzt gezwungen wäre, zwei Versionen herzustellen (also 2 verschiedene CDs/DVDs pressen, Packungen abändern usw.), dann ist das ein größerer Aufwand, der mit einigen Kosten verbunden ist. Dass sich das rechnet von den Verkaufszahlen halte ich für unwahrscheinlich. Deswegen würde ich das als Entwickler einfach nicht machen, weil sich der Aufwand erhöht, während ich keinen größeren Gewinn daraus ziehe.
Wobei ich mich sowieso frage, wie man einen Entwickler dazu zwingen will, das zu machen. Schließlich sind diese Kürzungen ja geplant, um eben die angestrebte USK-Wertung zu erreichen.
Ich finde das Vorgehen zwar nicht richtig, weil ich als Erwachsener schon selbst entscheiden will, was ich mir zutraue, bzw. was ich spielen will, aber verhindern lässt es sich nicht.
In deinem Beispiel würde das Spiel natürlich ab 16 erscheinen.
Ich hab immer gesagt: Lieber nen Sicherheitsstrick mehr als zuwenig
Ansonsten hast du es richtig beschrieben. Szene X hätte zu bleiben und das Spiel ab 16 würde n Verkaufsschlager werden.
Deswegen hoffe ich das diese Notfallregel nie eintreten wird, wenn sie mal in Kraft sein sollte.
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Naja, klar, aber ich meine sowas ist ja immer vom Entwickler aus und der hat ja die Wahl, wie er sein Produkt auf den Markt bringen will. Angenommen ich hab ein Spiel, das ab 16 freigegeben würde, aber wenn ich Szene X entferne, ist es ab 12. Als Entwickler hab ich ein breiteres Publikem bei einem ab 12-Spiel und die Kunden in dem Bereich überwiegen die Leute, die es sich wegen der Zensur nicht kaufen (die, die es in Originalsprache bestellen wegen der Szene mal aussen vor gelassen).
Wenn ich jetzt gezwungen wäre, zwei Versionen herzustellen (also 2 verschiedene CDs/DVDs pressen, Packungen abändern usw.), dann ist das ein größerer Aufwand, der mit einigen Kosten verbunden ist. Dass sich das rechnet von den Verkaufszahlen halte ich für unwahrscheinlich. Deswegen würde ich das als Entwickler einfach nicht machen, weil sich der Aufwand erhöht, während ich keinen größeren Gewinn daraus ziehe.
Wobei ich mich sowieso frage, wie man einen Entwickler dazu zwingen will, das zu machen. Schließlich sind diese Kürzungen ja geplant, um eben die angestrebte USK-Wertung zu erreichen.
Ich finde das Vorgehen zwar nicht richtig, weil ich als Erwachsener schon selbst entscheiden will, was ich mir zutraue, bzw. was ich spielen will, aber verhindern lässt es sich nicht.
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@ Stoned: Dieses Entschärfen kann freiwillig erfolgen um vllt. jüngere Käufer zu locken oder weil die USK zu schief geuckt hat.
Ansonsten haben wir uns ja desselbe dabei gedacht wie du: Ungeschnitten verkauft sich besser.
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Das mit dem beim Jugendamt melden meint er glaub ich so, wie es heute schon praktiziert wird.
Da kann man als Privatperson, glaub ich zumindest, Spiele und so melden, von denen man meint, sie hätten eine zu niedrige Alterseinstufung bekommen.
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Warum sollen sich die Entwickler beim Jugendamt melden, um ihr Werk entschärfen zu dürfen?
Ist doch letztlich deren Sache, wie sie was veröffentlichen wollen. Das "sie müssen trotzdem eine originale Version rausbringen" halte ich auch für relativ unüberlegt. Der Entwickler und/oder Publisher muss doch letztlich schauen, dass sich das Spiel rechnet und gut verkauft, warum sollte man sie weiterhin einschränken in ihrer Gewinnspanne? Kleinere Entwickler habens sowieso schon schwer und können sich kaum einen Flop leisten, die noch weiter unter Druck zu setzen, halte ich für falsch.
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