AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus
Da sind wir uns in Sachen Mobbing ja einig. Dachte da nur mit dem Wort im Mund umdrehen, aber hatte was falsch verstanden.
Aber ich finde eben schon, dass ein relulärer Name eine Instrumentalisierung ist. Es ist die Wahl der Eltern, die nach irgendeinem, welchen Kriterium auch immer, und wenn es nur der eigene Geschmack ist, den Namen vergeben. Und es gibt sicher genug Leute, die ihren Namen nicht mögen. Warum sollte man dann sein ganzes Leben mit einer Laune geschlagen sein?
Das Argument ein Name soll der Identifikation dienen, kann auch so ausgelegt werden, dass jeder Bürger unter Generalverdacht steht. (Das unterstelle ich dir nicht, wohl aber der dafür verantwortlichen Institution.)
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Weder habe ich deine Einstellung dazu angezweifelt noch mich selbst gegenteilig dazu geäußert.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenDeswegen sag ich es ja, Mobbing gehört bekämpft, denn es wird wegen jedem Mist gemobbt.
Und drehe nicht meine Worte im Mund um. Ich habe mich selbst gegen Mobbing geäußert.
Aus zweitgenanntem Grund habe ich die laxen Namensrechte auch in meinem ersten Post angeprangert. Danke, dass du mir hier zustimmst. Ferner sehe ich nicht, inwiefern ein regulärer Name eine Instrumentalisierung bedeutet.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenAußerdem werden Kinder ohnehin schon instrumentalisiert, wenn sie einen Namen ausgesucht von den Eltern tragen müssen. Damit kann man auch gemobbt werden. Von der Erziehung zur Ellenbogengesellschaft mal ganz zu schweigen.
Überdies ist diese Argumentation alles andere als sinnvoll, wenn du Angst hast, ich würde dir die Worte im Mund herum drehen. Mit so einem Argument, dass die einmalige Verletzung der Schutzpflicht die Abschaffung des Schutzgrundsatzes rechtfertigt, muss ich dir keine Worte im Mund herum drehen - dieser Grundsatz alleine würde eine ganze Tonne an Dingen rechtfertigen, die du garantiert nicht gutheißt.
Leider nicht über ihren Namen. Welcher genau dafür da ist.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenIdentifizieren kann man Leute auch nachdem sie ihren Namen änderten.
Das ist eine maßlose Übertreibung des aktuellen Zustands, der nicht der Realität entspricht.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenDas soll ja nicht alle Jubeljahre möglich sein, sondern eventuell einmal alle 30 Jahre oder so. Jedenfalls halte ich es unvereinbar mit der persönlichen Freiheit, seinen Namen nicht ändern zu dürfen und nicht erst, wenn man 23748374 psychologische Gutachten eingeholt hat.
Ferner sehe ich nicht, inwiefern der amtliche Name der persönlichen Freiheit unterliegt. Du kannst dich Privat nennen, wie du willst, der amtliche Name dient deienr Identifikation.
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Deswegen sag ich es ja, Mobbing gehört bekämpft, denn es wird wegen jedem Mist gemobbt.
Und drehe nicht meine Worte im Mund um. Ich habe mich selbst gegen Mobbing geäußert.
Außerdem werden Kinder ohnehin schon instrumentalisiert, wenn sie einen Namen ausgesucht von den Eltern tragen müssen. Damit kann man auch gemobbt werden. Von der Erziehung zur Ellenbogengesellschaft mal ganz zu schweigen.
Identifizieren kann man Leute auch nachdem sie ihren Namen änderten. Das soll ja nicht alle Jubeljahre möglich sein, sondern eventuell einmal alle 30 Jahre oder so. Jedenfalls halte ich es unvereinbar mit der persönlichen Freiheit, seinen Namen nicht ändern zu dürfen und nicht erst, wenn man 23748374 psychologische Gutachten eingeholt hat.
@ Orodreth
Nicht schlimmer, sondern fast genauso.
Jedenfalls existieren diese Möglichkeiten und trotz Gesetzen ist da ein Missbrauch möglich. Und wenn man sich davon einen Vorteil verspricht, wird es auch genutzt.
Zuletzt am 19.2.11 in Dresden. Widerrechliches Abhören der Handys sämtlicher Demonstrationsteilnehmer, Stürmen angeblicher Treffs von Nazigegnern, der Versuch einige Politiker und Pfarrer, die sich an der Demo beteiligten, vor Gericht zu zerren. Zum Glück gibt es noch Institutionen, die denen da auf die Finger hauen, auch wenn von der Landesregierung versucht wird alles abzuwiegeln.
Es ist also noch nicht ganz wie Stasi, aber nicht weit davon entfernt.Zuletzt geändert von Tupolew TU-154; 26.09.2011, 19:36.
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Ich will gar nicht viel zum Thema schrieben aber auf diese Aussage möchte ich eingehen.
Mein Text steht in Klammern hinter dem jeweiligen Begriff.
Der Text geht nicht auf das ursprüngliche Thema ein und soll lediglich die Behauptung die Stasi wäre "Sonntagsausflugsverein" im Vergleich zur heutigen deutschen Polizei und den Nachrichtendiensten wiederlegen.
Der Text soll nicht meine Meinung über die heutigen Maßnahmen wiedergeben.
Ich halte mich aus dem Thema sonst lieber raus.
Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen[...]
- Rasterfahndung
(Wurde in den 70ern entwickelt um dem "linken" Terrorismus zu bekämpfen. Der Einsatz wird in jedem Bundeland vom Polizeigesetzt (oder einem ähnlichen) geregelt und wurde vom Bundesverfassungsgericht eingeschränkt. (1 BvR 518/02 -))
- Großer Lauschangriff
(Seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (Az. 1 BvR 2378/98 )nur noch knapp fünfmal im Jahr angeordnet, vorher war es rund 30mal im Jahr.)
- Videoüberwachung
(Gibt es in Deutschland, gab es in der DDR. Teileweise ist es zuviel des Guten während anderorts ruhig ein paar Kameras hängen könnten.
Auch hier gibt es wieder eine Menge Gesetzte und Verordnungen die vom Staat ebenso wie von Privatleuten einzuhalten sind.)
- Telefonüberwachung
("Abteilung 26 – Telefonüberwachung und Abhörmaßnahmen, konspiratives Eindringen in Objekte". Die Stasi hatte eine eigene Abteilung dafür. Man kann also eigentlich zumindest in dem Punkt nicht behaupten heute wäre es schlimmer als damals.)
- Online-Überwachung
(Hätte die Stasi gemacht, wenn damals das Internet bereits so verbreitet gewesen wäre.)
- Vorratsdatenspeicherung
(Grundsätzlich nicht gegen das Grundgesetz aber die damaligen Regelungen waren nicht streng genug und es dürften nur in Fällen von schwerer Kriminalität und schweren Gefahren Daten auf Vorrat gespeichert werden, urteile das Bundesverfassungsgericht (– 1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08, 1 BvR 586/08 –) 2010.
Deswegen darf in Deutschland auch nicht mehr ohne Anlass auf Vorrat gespeichert werden.)
- Bewegungsprofile
(Die Stasi hatte dafür nicht nur ihre normalen Mitarbeiter sondern noch tausende ihrer inoffiziellen Mitarbeiter um das Volk auszuspionieren und Profile anzulegen.)
- Gendatenbanken
(Hätte die Stasi genutz wenn die Technik damals schon so weit gewesen wäre.)
- Informanten
(Gab es schon immer, wird es auch immer auf allen Seiten geben. Ich wage mal zu behaupten das der Verfassungschutz in seiner Geschihte insgesamt weniger V-Leute beschäftigte als die Stasi an inoffiziellen Mitarbeitern in einem Jahr.)
[...]Zuletzt geändert von Orodreth Séregon; 26.09.2011, 19:38.
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Wieso sollte es nicht zählen? Mobbing ist eine Realität, Kinder hier ohne ihr Einverständnis (weil sie das ja kaum geben können) für die Durchsetzung einer Weltanschauung zu instrumentalisieren, unter großer Gefahr seelischer Schädigung, erscheint mir allen Ernstes menschenverachtend. Das ist wie gesagt auch ein krasser Unterschied zur freien Entscheidung Homosexueller, sich zu outen. Die Abschaffung einer Pflicht auf geschlechtsspezifische Namen wäre wenn überhaupt nach einer wie auch immer gearteten Abschaffung von Mobbing vertretbar.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenIch habe nicht vor jemanden zu diskriminieren. Mir ging es nur darum, dass gesellschaftliche Änderungen irgendwann einen Anfang haben müssen, womit das Mobbingargument nicht zählt.
Und dann wäre es immer noch sprachlich und damit logisch schwachsinnig. Und immer noch falsch.
1) Ich habe dir nicht unterstellt, das Geschlecht von Männern oder Frauen anzuzweifeln.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenLogisch bleiben Männer männlich und Frauen weiblich. Hab ich was anderes behauptet? Nur finde ich, dass Namen dies eben nicht immer ausdrücken können und auch nicht müssen. Außerdem kann man generell sagen, dass Vornamen von den Eltern aufgezwungen werden. Da wäre es wohl besser, dass Erwachsene den ändern können, wie sie wollen. Dann bräuchte man auch den Punkt der Piraten nicht.
2) Namen haben in der deutschen Sprache im allgemeinen ein zugeordnetes Geschlecht. Wenn du das nicht zuordnen kannst, sollten die Regelungen dafür wohl eher verschärft werden, um dies eindeutiger zu machen.
3) Namen können bereits in besonderen Fällen geändert werden, wenn dies beispielsweise zu Diskriminierung führt. Ein allgemeines Recht auf Änderung des Namens ist im öffentlichen Interesse nicht zu gewähren, weil man damit verdammt nochmal Leute identifizieren können soll! Das ist der Sinn an einem Namen.Zuletzt geändert von Golan; 26.09.2011, 19:18.
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Ich habe nicht vor jemanden zu diskriminieren. Mir ging es nur darum, dass gesellschaftliche Änderungen irgendwann einen Anfang haben müssen, womit das Mobbingargument nicht zählt.Zitat von Golan Beitrag anzeigenDiskriminiere hier bitte keine Homosexuellen mit so einem Vergleich! Ein Homosexueller ist homosexuell, sich damit zu identifizieren ist sein/ihr gutes Recht und seine freie Entscheidung. Ein Mann ist jedoch keine Frau und eine Frau ist kein Mann, von den Eltern mit einer schlicht falschen Identifizierung (was ein geschlechtlich falscher Name ist) ihm/ihr eine falsche Selbst-/Fremdanschauung aufzwingen ist das krasse Gegenteil zu einer erwachsenen, freien, selbstbewussten Entscheidung.
Logisch bleiben Männer männlich und Frauen weiblich. Hab ich was anderes behauptet? Nur finde ich, dass Namen dies eben nicht immer ausdrücken können und auch nicht müssen.
Außerdem kann man generell sagen, dass Vornamen von den Eltern aufgezwungen werden. Da wäre es wohl besser, dass Erwachsene den ändern können, wie sie wollen. Dann bräuchte man auch den Punkt der Piraten nicht.
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Diskriminiere hier bitte keine Homosexuellen mit so einem Vergleich! Ein Homosexueller ist homosexuell, sich damit zu identifizieren ist sein/ihr gutes Recht und seine freie Entscheidung. Ein Mann ist jedoch keine Frau und eine Frau ist kein Mann, von den Eltern mit einer schlicht falschen Identifizierung (was ein geschlechtlich falscher Name ist) ihm/ihr eine falsche Selbst-/Fremdanschauung aufzwingen ist das krasse Gegenteil zu einer erwachsenen, freien, selbstbewussten Entscheidung.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenWas die Namen angeht, ja kann sein, dass ich es falsch verstanden habe. Liegt aber dennoch an der Gesellschaft, wenn ja jemand schief angesehen wird. Ist bei Homosexuellen leider auch noch so.
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@ Golan
Wir werden sehen, ob und wie die Piraten mit den offenen Fragen umgehen können. Kompromisse werden sie so oder so eingehen müssen.
Was die Namen angeht, ja kann sein, dass ich es falsch verstanden habe. Liegt aber dennoch an der Gesellschaft, wenn ja jemand schief angesehen wird. Ist bei Homosexuellen leider auch noch so.Zuletzt geändert von Tupolew TU-154; 26.09.2011, 18:22.
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"Hihihi, der heißt wie ein Määäääääädchen!!" Ich fürchte ich muss dich darauf hinweisen, dass die sexuelle Revolution bei Kindern noch nicht angekommen ist. Kann das selbst regelmäßig bei meinem sechsjährigen Schwager in spe, der etwa hüftlanges Haar hat, miterleben.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen@ Golan
Wieso soll das Kindesschutz sein? Ich fände es besser, wenn man das Geschlecht nicht gleich erkennt, dies würde in meinen Augen das Kind auch besser schützen. So fallen dann nämlich auch schwachsinnige Geschlechterrollen weg.
Außerdem verstehst du mich falsch. Es geht nicht darum, dass das Geschlecht nicht zu erkennen ist, sondern dass eines zu erkennen ist, aber eben leider das falsche. Namen haben rein von der sprachlichen Bedeutung her ein Geschlecht, daran ändert die Erlaubnis, sie dessen ungeachtet zu verteilen, nichts.
Ferner ändert der Name nichts daran, dass Männer/Jungs männlich und Frauen/Mädchen weiblich sind. Geschlechterrollen sind eben leider nicht sprachlich, sondern sozial verankert. Weshalb eine solche Aktion mit einer Begründung wie deiner mal wieder ganz dolle die Schwäche der Piraten demonstriert - tolle ideale haben, aber keinen Plan wie man sie umsetzt.
Dann gehört aber der Kapitalismus als ganzes reformiert. Wie gesagt kann man nicht einfach ein Einzelstück des Wirtschaftssystems entkoppeln - Softwareentwickler, Forscher und Entertainer müssen ihre Rechnungen nämlich dummerweise trotzdem mit Geld zahlen, was recht schlecht geht wenn man für seine Arbeit nicht bezahlt wird oder keinen Anspruch darauf geltend machen kann.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenUnd was den Kapitalismus angeht, der gehört sowieso reformiert. So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Da gibt es zu viele Verlierer und in Folge dessen Armut und Kriminalität.Zuletzt geändert von Golan; 26.09.2011, 18:20.
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Krähe doch mal laut herum, dass du bei Al Kaida mitmachen willst.
Oder man versucht die Linken mundtot zu machen, weil man einfach nur deren Stimmenzuwachs fürchtet, vorallem im Osten. Da wird dann in den Medien posaunt, dass sie die DDR wieder wollen, was nicht stimmt. Oder eine Abgeordnete sagte mal, dass der Kommunismus nicht schlecht sei. Den gab es noch nie in Reinform, deswegen ist da kein Urteil möglich.
Hier in Sachsen sind sie bereits zweitstärkste Kraft. Und das ist auch gut so.
Oder sage, dass Irans Staatschef recht hat mit seinen Aussagen.
Ja, dies sind teilweise verfassungsfeindliche Dinge. Aber das war es damals in der DDR ja auch. Wer da gegen deren "Verfassung" war, war eben der Buhmann. Das ist überall so.
Mit verhaftet kann ich nur den El Masri nennen, der wurde vom CIA unter deutscher Beihilfe verhaftet und misshandelt.
Das ist ja auch so eine Sache. Auch der Westen misshandelt seine Gefangenen. Bush befürwortete die Folter und dann gibts noch das KZ Guantanamo.
Was die Saudis angeht, ja. Man kann nicht ein menschenrechtsfeindliches Regime befürworten und das andere ablehnen. Das ist Doppelmoral. Wirtschaftlich mag es ok sein, aber nicht moralisch.
Aber was ist denn schon Moral im Kapitalismus?
Zuletzt geändert von Tupolew TU-154; 26.09.2011, 18:01.
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aber das Ziel einer Demokratie muss es sein, in der Diskussion Konsens zu finden. Wenn jeder stur auf seinen Wertevorstellungen beharrt, geht nichts vorwärts.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenDas jede Partei ihre Macken hat, darüber sind wir uns sicher einig. Deswegen schließe ich das Thema hier ab. Es ist ohnehin nur eine Diskussion der Ideologien und da hat eben jeder seine.
Könntest du mir da bitte Beispiele geben? Die Opposition geht dem Staat mächtig "gegen den Strich", habe ich so das Gefühl, und dass da jemand verhaftet wurde, habe ich nicht mitbekommen. Meines Wissens nach geht zum Beispiel ein Herr Frank Schäffler frei im Lande umher, obwohl er den von Merkel und Co. unterstützten Riesenapparat ESM bedroht.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenUnd ja, wir haben zwar freie Meinung, aber auch nur in einem gewissen Rahmen. Sagt man etwas, was diesem Staate gegen den Strich geht, kann man genauso verhaftet werden.
Oder meinst du verfassungsfeindliche Aussagen?
Das hört sich ziemlich nach Verschwörungstheorien an. Dreck hat jeder am Stecken, man muss nur tief genug graben.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenUnd um Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, loszuwerden, bedient man sich heute auch anderer Mittel. Die haben dann auf einmal Kipos auf dem Rechner, als Beispiel. Die Methoden passen sich eben dem Zeitgeist an.
Führ diesen Punkt mal bitte aus. Weil wir von Saudi-Öl abhängig sind, haben wir außenpolitisch unsere Klappe zu halten?Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenDas es in Sachen Saudis um Macht geht, ist mir klar. Genau aus diesem Grund halte ich es für nicht gerechtfertigt, über manche Länder zu schimpfen.
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Ähm, ich hab da selbst gelebt und meine Eltern und Geschwister auch.Zitat von Surth Beitrag anzeigenDa hat wohl jemand im Geschichtsunterricht nicht ganz so gut aufgepasst O.o
Ja, ich finde diesen hiesigen Überwachungsapparat mehr als besorgniserregend. Deswegen passt der Vergleich in meinen Augen auch.
Das jede Partei ihre Macken hat, darüber sind wir uns sicher einig. Deswegen schließe ich das Thema hier ab. Es ist ohnehin nur eine Diskussion der Ideologien und da hat eben jeder seine.
Und ja, wir haben zwar freie Meinung, aber auch nur in einem gewissen Rahmen. Sagt man etwas, was diesem Staate gegen den Strich geht, kann man genauso verhaftet werden.
Und um Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, loszuwerden, bedient man sich heute auch anderer Mittel. Die haben dann auf einmal Kipos auf dem Rechner, als Beispiel. Die Methoden passen sich eben dem Zeitgeist an.
Das es in Sachen Saudis um Macht geht, ist mir klar. Genau aus diesem Grund halte ich es für nicht gerechtfertigt, über manche Länder zu schimpfen.
Eine mögliche Koalition der Piraten war ohnehin nur hypothetisch. Die müssen erst mal Fuß fassen. Hab wohl schon etwas weitergedacht. ^^Zuletzt geändert von Tupolew TU-154; 26.09.2011, 17:20.
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Da hat wohl jemand im Geschichtsunterricht nicht ganz so gut aufgepasst O.oZitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenDagegen war die Stasi ein Sonntagsausflugsverein.
re: copyright in der unterhaltungs industrie: (ICH HABE KEINE EIGENEN GEDANKEN UND LINKE DESWEGEN NUR ANDERER LEUTE GEDANKEN)
http://www.demonbaby.com/blog/2007/1...-birth-of.html
http://mikeking.berkleemusicblogs.co...using-twitter/
http://new-media.lazaruscorporation....scurity-again/
tl;dr: it's reality, you can't stop piracy anyway, deal with it.
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Ja, absolutZitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenDagegen war die Stasi ein Sonntagsausflugsverein.
es ist ja nicht so, dass man hierzulande seine Meinung in jeglicher Form frei äußern kann, ohne dabei in der Angst zu leben, der Nachbar wäre ein IM des BKA oder des BfV.
Ja, ich weiß, dass in Deutschland besorgniserregende Maßnahmen getroffen werden und ich stehe der ganzen Sache selbst mehr als skeptisch gegenüber, aber deinen Vergleich halte ich für absolut falsch.
Das tun sie aber, indem beide Parteien für Sozialismus stehen/standen. Natürlich kann und will die Linke keine zweite DDR herbeiführen, aber das wäre auch selten dämlich, da diese Forderung politischem Selbstmord gleichkommt.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenDie Linke mag teilweise aus der SED entstanden sein, aber sie muss noch lange nicht deren Ideale teilen.
Ähm, niemand hat gesagt, die anderen Parteien wären das Gelbe vom Ei. Weshalb die Saudis unterstützt werden (nicht nur von Deutschland) sollte eigentlich auf der Hand liegen und es wäre blauäugig zu sagen, dass das einen überrascht. So funktioniert internationale Machtpolitik nunmal.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenKuba ist in Ordnung. Oder anders gesagt, Deutschland ist einer der besten Freunde Saudi Arabiens (absolute Monarchie, Demokratie = 0, Nichtanerkennung Israels, Menschenrechtsverletzungen und einiges mehr.)
Gaddafi wurde auch unterstützt, bevor die Rebellion begann.
Achjaaa....
Aber immer die phösen Linken.
jetzt schon von Koalitionspartnern zu reden, halte ich für vorschnell. In einen Landtag einzuziehen ist eine ganz andere Sache als in den Bundestag zu kommen.Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigenUnd ich vergleiche die Piraten nicht mit den Linken. Ich meinte nur als potentieller Koalitionspartner würden sie sich gut machen und ohne wird es nicht gehen.
Ab dem Punkt habe ich nicht mehr weitergelesen, wir haben nämlich aneinander vorbeigeredet. Ich meinte, dass die Linke, nicht du, den Mauerbau in einem Parteischreiben rechtfertigen wollte und an Fidel Castro ein Belobigungsschreiben geschickt hat. Hat für ein ziemliches Medienecho gesorgt und ich dachte, dass das eigentlich bekannt wäre.Zitat von Medusa Beitrag anzeigenWas soll der Schwachsinn? Wo habe ich den Mauerbau gut gehießen? Nur weil ich die Verstaatlichung einiger wichtiger Logistikunternehmen und medizinischer Einrichtungen gutheiße?
Das lasse ich mal so stehen. Ich finde zwar nicht, dass sich die Parteiprogramme vergleichen lassen (u.a. weil die Piratenpartei generell für einen "schlanken Staat" [engl. slim state] eintritt), aber das ist mir zu OT, um das weiter hier zu diskutieren.Zitat von Medusa Beitrag anzeigenEs war auch nicht meine Absicht die Piraten in irgendeiner Richtung einzuordnen. Da aber die Piraten ebenfalls, mit ihrem bürgernahem Wahlprogramm, für mehr soziale Gerechtigkeit kämpfen, sind die Linke IMO ein guter und starker Partner, das wollte ich damit klarstellen.
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Was soll der Schwachsinn? Wo habe ich den Mauerbau gut gehießen? Nur weil ich die Verstaatlichung einiger wichtiger Logistikunternehmen und medizinischer Einrichtungen gutheiße? Du weißt schon, dass diese Unternehmungen privatisiert wurden, um Staatschulden abzubauen - "wie wir alle wissen hat das suuuper funktioniert", würde Pispers dazu sagen. Scheiß Arbeitsbedingungen und Lohndumping sind die Folge, seitdem die Post privatisiert wurde (ich habe 4 1/2 Jahre in dem Verein gearbeitet, 3 Jahre im Büro und den Rest als Zusteller, daher kann ich mir dieses Urteil auch erlauben). Anderes Beispiel wäre die WOBA hier in Dresden, aber da kann dir Paka bestimmt mehr erzählen, ich kenne den Saftladen nur als Gagfah, seitdem ich hier wohne.Zitat von General-Osiris Beitrag anzeigenGlückwünsche an Fidel und die Gutheißung des Mauerbaus ist ja auch absolut liberales Denken!
Ein wunderbares Beispiel ist aber auch das Franziskus Krankenhaus in Eitorf, im südöstlichen Teil von NRW. Nachdem es zur gGmbH wurde, wurde an so ziemlich allem gespart und der Ruf ging dem Bach runter - oder eher dem Wasserfall.
Verstehst du, worauf ich letzendlich hinaus will? Als Teil eines Staatlicher Institution können diese Unternehmen auf mehr Mittel zurück greifen und ihre soziale Qualität erhalten und ihre unternehmerische steigern. Eine deregulierung der Märkte, wie es in der freien Marktwirtschaft vorgesehen ist, führt letztenendes zu einer Oligokratie, eine Staatsform, wie du sie ganz bestimmt nicht haben willst, so wie du über die Linke wetterst.
Es war auch nicht meine Absicht die Piraten in irgendeiner Richtung einzuordnen. Da aber die Piraten ebenfalls, mit ihrem bürgernahem Wahlprogramm, für mehr soziale Gerechtigkeit kämpfen, sind die Linke IMO ein guter und starker Partner, das wollte ich damit klarstellen.Zitat von General-Osiris Beitrag anzeigenDie Piraten sind alles andere als mit den Linken (oder sonst einer Partei!) zu vergleichen, das sagen sie auch selbst von sich. Die Piraten sind eine "neue" Partei insofern, dass man sie in das klassische Rechts-/Links-Schema nicht mehr einordnen kann. Ich glaube, die haben sich auf ihrer Seite irgendwo sogar mal als neue bürgerliche Partei (der Mitte? Ich weiß den Wortlaut nicht mehr genau) bezeichnet.
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