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Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Zitat von -NighTmare- Beitrag anzeigen
    Eine ziemlich gewagte Äußerung, findest du nicht?
    Gewagt? Schaue der Realität ins Auge.
    Wir haben oder werden bekommen:

    - Rasterfahndung
    - Großer Lauschangriff
    - Videoüberwachung
    - Telefonüberwachung
    - Online-Überwachung
    - Vorratsdatenspeicherung
    - Bewegungsprofile
    - Gendatenbanken
    - Informanten

    Weitere Sachen hier, die bereits in Deutschland zum Einsatz kommen.

    Dagegen war die Stasi ein Sonntagsausflugsverein.

    @ Osiris

    Die Linke mag teilweise aus der SED entstanden sein, aber sie muss noch lange nicht deren Ideale teilen. Das wäre genauso ein Schwachsinn, wie wenn ich dich als Nazi bezeichnen würde, nur weil dein Uropa einer war.

    Kuba ist in Ordnung. Oder anders gesagt, Deutschland ist einer der besten Freunde Saudi Arabiens (absolute Monarchie, Demokratie = 0, Nichtanerkennung Israels, Menschenrechtsverletzungen und einiges mehr.)
    Gaddafi wurde auch unterstützt, bevor die Rebellion begann.
    Achjaaa....
    Aber immer die phösen Linken.


    Und ich vergleiche die Piraten nicht mit den Linken. Ich meinte nur als potentieller Koalitionspartner würden sie sich gut machen und ohne wird es nicht gehen.

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  • General-Osiris
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Aber nur auf den Linken herumzuhacken und die CDU völlig außer acht zu lassen, halte ich für zu subjektiv.
    Die CDU hast du ins Spiel gebracht. Um die ging es gerade gar nicht.
    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Und die Linke ist nicht für einen Überwachungsstaat, das ist Quark. Guck dir lieber die CDU/CSU mit dem Herrn Schäuble an. Schon heute haben wir in Deutschland mehr Überwachung, als die Stasi jemals hatte.
    Zitat von -NighTmare- Beitrag anzeigen
    Eine ziemlich gewagte Äußerung, findest du nicht?
    Das.
    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Muss muss nicht jede Partei mögen, aber Unwahrheiten erzählen, das geht nicht.
    Was für Unwahrheiten?
    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    In Sachen Mobbing hatte ich dich wohl falsch verstanden. Dennoch gehört das unterbunden, schon von klein auf.
    Richtig, aber deshalb sollte man nicht die Realität ausblenden. Mobbing wird nie ganz von Schulen, Kindergärten usw. verschwinden.
    Zitat von Medusa Beitrag anzeigen
    Linke + Überwachungsstaat = Unfug. Die Linke ist mehr zu der Partei geworden, die die SPD einst war, die Partei für den Arbeiter und für mehr soziale Gerechtigkeit. Zum Beispiel für Verstaatlichung von Bahn, Post und Krankenhäuser. Man könnte auch sagen, sie treten für weniger Kapitalismus ein. Einzigster Haken an der Sache ist, dass sie afaik bei den Plänen ihre Steuerpolitik noch ein wenig schwächelt.
    Glückwünsche an Fidel und die Gutheißung des Mauerbaus ist ja auch absolut liberales Denken!
    Zitat von Medusa Beitrag anzeigen
    Und wenn du dir das Parteiprogramm für die Piraten angesehen hast, wirste feststellen, dass sie auf der Nachbarschiene der Linke fahren, wenn nicht auf dem selben Gleis - nur noch mit mehr Freiheit im Softwarebereich.
    Die Piraten sind alles andere als mit den Linken (oder sonst einer Partei!) zu vergleichen, das sagen sie auch selbst von sich. Die Piraten sind eine "neue" Partei insofern, dass man sie in das klassische Rechts-/Links-Schema nicht mehr einordnen kann. Ich glaube, die haben sich auf ihrer Seite irgendwo sogar mal als neue bürgerliche Partei (der Mitte? Ich weiß den Wortlaut nicht mehr genau) bezeichnet.

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  • -NighTmare-
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Schon heute haben wir in Deutschland mehr Überwachung, als die Stasi jemals hatte.
    Eine ziemlich gewagte Äußerung, findest du nicht?

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  • Medusa
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Zitat von General-Osiris Beitrag anzeigen
    Weil diese "alten Kamellen" gerade dann hochaktuell werden, wenn es um die Piratenpartei geht. Die Linke steht als Nachfolgepartei der SED für einen Überwachungsstaat, während die Piratenpartei gerade für das Gegenteil eintritt.
    Linke + Überwachungsstaat = Unfug. Die Linke ist mehr zu der Partei geworden, die die SPD einst war, die Partei für den Arbeiter und für mehr soziale Gerechtigkeit. Zum Beispiel für Verstaatlichung von Bahn, Post und Krankenhäuser. Man könnte auch sagen, sie treten für weniger Kapitalismus ein. Einzigster Haken an der Sache ist, dass sie afaik bei den Plänen ihre Steuerpolitik noch ein wenig schwächelt.

    Und wenn du dir das Parteiprogramm für die Piraten angesehen hast, wirste feststellen, dass sie auf der Nachbarschiene der Linke fahren, wenn nicht auf dem selben Gleis - nur noch mit mehr Freiheit im Softwarebereich. Letzteres finde ich nicht so prickelnd. Kostenlose Software ect. hin oder her, solange wir ein Wirtschaftssystem haben, lässt es sich nicht machen, denn schließlich wollen die Unternehmen und andere Mitverdiener auch von ihrer Arbeit leben können. Und um ein System ohne irgend einer Form von Geld zu praktizieren, davon ist der Mensch noch Lichtjahre entfernt.

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Mach du doch einen auf.

    Linke als Nachfolger der SED ist genauso irrelevant, wie Altnazis bei CDU und FDP. Man sollte alles ruhen lassen oder die Piraten dürften weder mit der einen, noch der anderen koalieren. Aber nur auf den Linken herumzuhacken und die CDU völlig außer acht zu lassen, halte ich für zu subjektiv.

    Und die Linke ist nicht für einen Überwachungsstaat, das ist Quark. Guck dir lieber die CDU/CSU mit dem Herrn Schäuble an. Schon heute haben wir in Deutschland mehr Überwachung, als die Stasi jemals hatte.

    Mein Abschlusswort dazu, sofern keiner mehr drauf eingeht. Weil das konnte ich so nicht stehenlassen. Muss muss nicht jede Partei mögen, aber Unwahrheiten erzählen, das geht nicht.

    In Sachen Mobbing hatte ich dich wohl falsch verstanden. Dennoch gehört das unterbunden, schon von klein auf.
    Zuletzt geändert von Tupolew TU-154; 26.09.2011, 00:23.

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  • General-Osiris
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Was die Linke betrifft, wenigstens IST es Vergangenheit. Google mal, was für Altnazis in CDU und FDP damals eintraten und da krähte keiner danach.
    und in der Linken sitzen keine SED-Mitglieder?
    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Und wenn du dagegen bist, Mobbing zu bekämpfen, dann ist das mehr als unklug. Es ist möglich, ich habs doch selber gesehen.
    Das habe ich mit keinem Wort gesagt. Meiner Aussage ist zu entnehmen, dass Mobbing heute zum Alltag gehört. Mit einer Wertung habe ich das nicht versehen. Außerdem kennen wir Kinder. Da wird nicht über Oberflächlichkeiten hinweg gesehen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber ich schieße mich gerade auf den Regelfall ein.
    Zitat von Medusa Beitrag anzeigen
    Systemgegner sind Leute, die verfassungsfeindlich gesinnt sind, also das was heute vom Verfassungsschutz bespitzelt und ggf. sogar verhaftet wird. Beispiel NPD. Die Linke kann auf diese Schiene nicht mehr fahren, die Verfassung darf afaik von keiner Partei ausgehebelt werden (gesetzlich geregelt) und ich denke die wissen es sogar noch besser als wir. Außerdem wird auch die sogenannte Nachfolgepartei der SED / PDS einige Änderungen im Programm haben, die sich mit unserer Verfassung vereinbaren lassen + mehrere SED-Parteimitglieder sind mittlerweile im Ruhestand.
    Ich sprach von Systemgegnern in der DDR, was nicht zwingend bedeutete, gegen die Verfassung der DDR zu arbeiten, sondern da genügte es schon, gegen die politische Linie der Partei zu sprechen. Das mit dem Grundgesetz zu rechtfertigen, ergibt überhaupt keinen Sinn. Oder willst du etwa die Taten der SED, des Ministeriums für Staatssicherheit, der Volkspolizei und Co. gut reden? Die NPD ist auf dem Papier auch verfassungskonform.
    Zitat von Medusa Beitrag anzeigen
    Nun meine Frage: warum noch mit alten Kamellen um sich werfen?
    Weil diese "alten Kamellen" gerade dann hochaktuell werden, wenn es um die Piratenpartei geht. Die Linke steht als Nachfolgepartei der SED für einen Überwachungsstaat, während die Piratenpartei gerade für das Gegenteil eintritt. Daran ändern noch so viele Bekundungen auf dem Papier nichts - realiter schaut das alles wieder anders aus.

    Macht mal einer nen neuen Thread auf? Das geht hier schon wieder sehr abseits vom Thema....

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  • Medusa
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Zitat von General-Osiris Beitrag anzeigen
    Die Linke als politischer Nachfolger einer Partei, die jahrzehntelang einen Unterdrückungsstaat regiert hat, in welchem Systemgegner bespitzelt, verhaftet und "entfernt" wurden widerspricht so ziemlich diametral dem, wofür die Piratenpartei steht.
    Systemgegner sind Leute, die verfassungsfeindlich gesinnt sind, also das was heute vom Verfassungsschutz bespitzelt und ggf. sogar verhaftet wird. Beispiel NPD. Die Linke kann auf diese Schiene nicht mehr fahren, die Verfassung darf afaik von keiner Partei ausgehebelt werden (gesetzlich geregelt) und ich denke die wissen es sogar noch besser als wir. Außerdem wird auch die sogenannte Nachfolgepartei der SED / PDS einige Änderungen im Programm haben, die sich mit unserer Verfassung vereinbaren lassen + mehrere SED-Parteimitglieder sind mittlerweile im Ruhestand.

    Nun meine Frage: warum noch mit alten Kamellen um sich werfen?

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Was die Linke betrifft, wenigstens IST es Vergangenheit. Google mal, was für Altnazis in CDU und FDP damals eintraten und da krähte keiner danach.

    Außerdem von den Zielen her passen beide schon zusammen. Nur darum geht es letzendlich. Wenn die Piraten jedoch genauso herumzicken wie die Grünen, was dies betrifft, dann wäre sie wirklich nicht mehr wählbar.

    Und wenn du dagegen bist, Mobbing zu bekämpfen, dann ist das mehr als unklug. Es ist möglich, ich habs doch selber gesehen.

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  • General-Osiris
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Einem Tier ist das schnurz, wie es heißt. Soviel zu Naturgesetzen.
    Und das hat inwiefern mit dem Thema zu tun? Hier geht es um Menschen und nicht um Tiere.
    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Und was Kindergärten angeht, wenn alle so heißen, dann kann keiner mehr einen anderen deswegen mobben.
    Weil von heut auf morgen alle Mädchen Dieter und alle Jungs Franziska heißen und eine derartige gesellschaftliche Revolution stattgefunden hat, dass wirklich jeder gleich ist und Geschlechter wirklich nicht mehr wichtig sind (z.B. in der Erziehung seitens der Eltern)? Sure, wovon träumst du nachts?
    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    Außerdem ist dieses Argument eh nur ein Armutszeugnis für die Gesellschaft. Mobbing gehört hart unterbunden, so war es zu meiner Kindheit ja auch.
    Das ist schlichtweg realistisch gedacht.
    Zitat von Partikelkanone Beitrag anzeigen
    @ Lone Wolf
    So ist es. Schaut man ins Ausland, hat man plötzlich ganz verschiedene Namen.
    und eine ganz andere Sprache.
    Zitat von Medusa Beitrag anzeigen
    Gerade wegen der Urheberrechtssache finde ich, dass die Piraten gut mit der Linke auskommen würden. Denn für diese Form muss man den Kapitalismus beschneiden, wenn nicht sogar ganz wegtreten. Das erinnert mich an meine Schulzeit, da hatten wir das philosophische Thema "eine Welt ohne Geld" - aber gut, andere Geschichte.
    Die Linke als politischer Nachfolger einer Partei, die jahrzehntelang einen Unterdrückungsstaat regiert hat, in welchem Systemgegner bespitzelt, verhaftet und "entfernt" wurden widerspricht so ziemlich diametral dem, wofür die Piratenpartei steht.

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  • Medusa
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Gerade wegen der Urheberrechtssache finde ich, dass die Piraten gut mit der Linke auskommen würden. Denn für diese Form muss man den Kapitalismus beschneiden, wenn nicht sogar ganz wegtreten. Das erinnert mich an meine Schulzeit, da hatten wir das philosophische Thema "eine Welt ohne Geld" - aber gut, andere Geschichte.

    Ich finde jedoch, dass einige Forderungen der Piraten nur halbherzig durchdacht sind. Verbesserungen in der Sozialpolitik sind fast immer gut, vor allem diese, aber dort fehlt der finanzielle Rückhalt. Wegfall der Beitragsbemessungsgrenzen und Anhebung der Steuern wären mal gar nicht so schlecht. Mindestlohn wäre eine gute Ergänzung und aus den Subventionen zinslose Staatskredite machen, würde auch einiges wieder einbringen.
    Zuletzt geändert von Medusa; 25.09.2011, 19:59.

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  • Tupolew TU-154
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    @ Golan
    Wieso soll das Kindesschutz sein? Ich fände es besser, wenn man das Geschlecht nicht gleich erkennt, dies würde in meinen Augen das Kind auch besser schützen. So fallen dann nämlich auch schwachsinnige Geschlechterrollen weg.

    Und was den Kapitalismus angeht, der gehört sowieso reformiert. So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Da gibt es zu viele Verlierer und in Folge dessen Armut und Kriminalität.

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  • Volkov
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus



    Och Gott Leute...

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  • HQ|Doskilos
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Diese Forderung ist absoluter Quatsch. Das kommt einer generellen Zwangsenteignung gleich.

    Über Patente und das teuer Halten lebenswichtiger Medikamente kann man sich ja noch streiten, aber geistiges Eigentum oder seinen Schutz zu verbieten verstößt meiner Auffassung nach gegen die Freiheit der Schöpfer solchen geistigen Eigentums.

    Und wie Golan schon sagte, hätte das dramatische Konsequenzen für die gesamte Unterhaltungsindustrie.

    Nicht besonders passend, wenn man nebenher auch noch Vollbeschäftigung schaffen will.


    Ansonsten sind da viele schöne, aber leider realitätsferne Ideen bei, wie sie jede dieser Protestparteien hat.

    Manche Forderungen finde ich aber auch gut.

    Der Staatsapparat dürfte wirklich durchsichtiger werden. Manche Sachen gehören zwar echt nicht an die Öffentlichkeit, aber über alles andere sollte man sich einfach und kostenfrei informieren können.

    Auch den Punkt "Jeder Bürger muss gegenüber den Betreibern zentraler Datenbanken einen durchsetzbaren und wirklich unentgeltlichen Anspruch auf Selbstauskunft und gegebenenfalls auf Korrektur, Sperrung oder Löschung der Daten haben." würde ich begrüßen.

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  • Golan
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Die Einschränkung auf geschlechterspezifische Namen ist schlicht Kindesschutz. Viele der Schrottnamen, die in den letzten Jahren Hoffähig geworden sind, zählen alleine schon de-facto als Beihilfe/Anstiftung zur psychologischen Folter, aber ein Angriff auf das Sexuelle Selbstverständnis würde das locker noch toppen können. Namen sind nunmal in der deutschen Sprache nicht neutral sondern geschlechtsspezifisch, das hat seinen Sinn und eine Verordnung, dass Männer ab sofort Johanna heißen dürfen, ändert daran nichts, der Name ist trotzdem noch vom sprachlichen Sinn her weiblich.

    Solche Forderungen auf minimalsten Widerstand fallen in die gleiche Schiene wie die schwachsinnige Forderung nach Aufhebung jeglichen geistigen Urheberrechts, was schlagartig gut die Hälfte der Erwerbstätigen DLands arbeitslos und die komplette Unterhaltungsindusrtie, Software und Forschung unmöglich machen - wir leben nunmal in einem kapitalistischen System, da kann man nicht einfach so mal einen so gravierenden Wirtschaftszweig entkoppeln.

    Ich würde die Piraten gerne wählen, da sie wirklich noch irgendwo "unverbraucht" und unkorrumpiert sind. Leider sind viele ihrer Forderungen in ihrer Durchdachtheit zur Zeit noch nicht mal auf dem Niveau eines gehobenen Internettrolls.
    Zuletzt geändert von Golan; 25.09.2011, 19:14.

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  • Dean
    antwortet
    AW: Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus

    Zitat von Paka
    Und was Kindergärten angeht, wenn alle so heißen, dann kann keiner mehr einen anderen deswegen mobben.
    Das stimmt, aber nur wenn sich das schnell etabliert.
    Es wird nicht schlagartig so sein, dass es keine spezifischen Namen gibt und alle sich sofort dran gewöhnt haben. Deswegen ist auch das Mobben nicht schlagartig verschwunden.

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